Die Anzahl der Windungen in der Spule eines Tonabnehmers ist einer der Hauptfaktoren, der seinen elektrischen Widerstand bestimmt. Je mehr Wicklungen zur Spule hinzugefügt werden, desto länger wird der Draht und damit auch der Widerstand.
Der Zusammenhang zwischen der Anzahl der Windungen und dem Widerstand ist jedoch nicht linear. Die Geschwindigkeit, mit der der Widerstand zunimmt, verlangsamt sich, je mehr Wicklungen hinzugefügt werden. Dies liegt daran, dass der in Aufnehmerspulen verwendete Draht typischerweise sehr dünn ist und der Widerstand eines dünnen Drahtes weniger schnell ansteigt als der eines dicken Drahtes.
Als allgemeine Faustregel gilt:Wenn man die Anzahl der Windungen in einer Aufnehmerspule verdoppelt, erhöht sich deren elektrischer Widerstand um etwa das Vierfache. Wenn also ein Tonabnehmer einen Widerstand von 100 Ohm mit 1.000 Windungen hat, erhöht eine Verdoppelung der Anzahl der Windungen auf 2.000 den Widerstand auf etwa 400 Ohm.
Der Widerstand eines Tonabnehmers kann auch durch andere Faktoren beeinflusst werden, beispielsweise durch die Art des verwendeten Drahtes, den Durchmesser des Drahtes und das Wicklungsmuster. Die Anzahl der Windungen ist jedoch der Hauptfaktor, der den Widerstand eines Gitarren-Tonabnehmers bestimmt.