1. „Maple Leaf Rag“ (1899)
- Joplins berühmteste Komposition, „Maple Leaf Rag“, gilt weithin als Vater des Ragtime.
- Dieses virtuose Klavierstück zeichnet sich durch synkopierte Rhythmen, lebhafte Melodien und Ragtime-Bassmuster der linken Hand aus.
2. „Der Entertainer“ (1902)
- Am besten bekannt als die Titelmusik des Films „The Sting“ von 1973, ist „The Entertainer“ ein weiteres klassisches Joplin-Ragtime-Stück.
- Es handelt sich um eine schnelle, energiegeladene Komposition, die die lebhafte Atmosphäre des Amerikas des frühen 20. Jahrhunderts einfängt.
3. „Elite Syncopations“ (1902)
– Ein anspruchsvolleres und komplexeres Ragtime-Stück im Vergleich zu „Maple Leaf Rag“ und „The Entertainer“.
- „Elite Syncopations“ zeigt Joplins außergewöhnliche Klaviertechnik und seine Fähigkeit, komplizierte synkopierte Rhythmen zu erzeugen.
4. „Peacherine Rag“ (1901)
– Eine lebhafte und anmutige Ragtime-Komposition, die Joplins melodische Erfindungsgabe zur Schau stellt.
– Das Stück ist bekannt für seinen eingängigen Refrain und die Verwendung eines Habanera-Rhythmus im B-Teil.
5. „Feigenblattlappen“ (1908)
- „Fig Leaf Rag“ gilt als eines von Joplins späteren Werken und zeichnet sich im Vergleich zu seinen früheren Rags durch sein entspanntes Tempo und lyrischere Melodien aus.
- Es verfügt über ein wunderschönes und einprägsames melodisches Thema und zeigt Joplins Entwicklung als Komponist.
Diese fünf Kompositionen sind nur einige Beispiele für Scott Joplins brillante Beiträge zum Ragtime-Genre, von denen jede seinen einzigartigen Stil, seine synkopierten Rhythmen und sein melodisches Genie unter Beweis stellt.