So hat jeder Künstler zu dieser Wiederbelebung beigetragen:
* Dante Alighieri (1265-1321) , der Dichter, schrieb „Die Göttliche Komödie“, ein episches Gedicht, das sich stark an der klassischen Literatur orientierte, insbesondere an Vergils „Aeneis“. Er integrierte auch klassische Mythologie und Themen in sein Werk und zeigte damit sein tiefes Verständnis und seine Wertschätzung für die antike Kultur.
* Giotto di Bondone (1267-1337) , der Maler, leitete eine neue Ära des Realismus in der Kunst ein. Er lehnte die stilisierten, flachen Figuren der mittelalterlichen Malerei ab und porträtierte stattdessen Figuren mit Naturalismus, Emotion und Dreidimensionalität, wobei er sich von der klassischen Skulptur inspirieren ließ.
* Francesco Petrarca (1304-1374) , der Dichter und Gelehrte, war eine Schlüsselfigur der Renaissance-Humanismusbewegung. Er setzte sich für die klassische Bildung ein und schrieb Sonette und andere Gedichte im Stil antiker römischer Dichter. Er entdeckte auch antike Texte wieder und trug zur Wiederbelebung der klassischen Wissenschaft bei.
Ihre Arbeit markierte eine Abkehr von der vorherrschenden mittelalterlichen Weltanschauung und hin zu einer erneuerten Wertschätzung der klassischen Kultur. Sie ebneten den Weg für die volle Blüte der Renaissance, die einen Aufschwung der Kreativität in allen Bereichen der Kunst und des Lernens mit sich bringen sollte.