Breakdance entstand in den frühen 1970er Jahren in der Bronx, New York City. Es handelt sich um einen Straßentanz, der akrobatische Bewegungen wie Drehungen, Sprünge und Flips mit rhythmischen Körperbewegungen kombiniert. Der Tanz wird oft zu Hip-Hop-Musik aufgeführt und ist zu einer beliebten Ausdrucksform für junge Menschen auf der ganzen Welt geworden.
Die Anfänge
Die Wurzeln des Breakdance lassen sich auf afrikanische Tanztraditionen sowie auf die lateinamerikanischen Tanzstile zurückführen, die in den 1960er Jahren in New York City beliebt waren. In den frühen 1970er Jahren begannen DJs, Breakbeats zu spielen, die perkussiven Abschnitte von Funk- und Soul-Songs. Diese Breakbeats lieferten den perfekten Soundtrack für die akrobatischen Bewegungen, die junge Tänzer in der Bronx entwickelten.
Das goldene Zeitalter des Breakdance
Das goldene Zeitalter des Breakdance ereignete sich in den 1980er Jahren, als der Tanz zu einem globalen Phänomen wurde. Breakdance-Gruppen aus der ganzen Welt traten in Battles gegeneinander an und der Tanz wurde in Filmen, Musikvideos und Fernsehsendungen gezeigt. Zu den berühmtesten Breakdancern dieser Zeit zählen Afrika Bambaataa, Kool Herc und Grandmaster Flash.
Niedergang und Wiederaufleben
Breakdance verlor Ende der 1980er Jahre an Popularität, erlebte jedoch in den 1990er Jahren einen Aufschwung. Dieses Wiederaufleben war zum Teil auf die Popularität der Hip-Hop-Musik zurückzuführen und führte auch zur Entwicklung neuer Breakdance-Stile wie Popping, Locking und House.
Breakdance heute
Auch heute noch ist Breakdance eine beliebte Tanzform und wird von Menschen jeden Alters und jeder Herkunft praktiziert. Überall auf der Welt gibt es Breakdance-Gruppen, und der Tanz wird häufig bei Wettbewerben, Festivals und anderen Veranstaltungen aufgeführt. Breakdance ist ebenfalls Teil der Olympischen Spiele und wird bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris sein Debüt geben.