Afroamerikanische und lateinamerikanische Wurzeln:
- Breakdance entstand in den frühen 1970er Jahren in der Bronx, New York City. Es hat starke Wurzeln in der afroamerikanischen und lateinamerikanischen Straßenkultur.
- Breakdance wurde von verschiedenen Straßentänzen beeinflusst, wie dem „Good Foot“-Tanz aus James Browns Auftritten, dem „Locking“-Stil von Don Campbell und dem „Popping“-Stil von Sam Solomon.
DJ Kool Herc und Block Partys:
- DJ Kool Herc, ein jamaikanisch-amerikanischer DJ, gilt weithin als einer der Pioniere des Breakdance. Er organisierte Blockpartys in der Bronx, wo er Funk- und Soulmusik spielte.
- Während seiner Sets verlängerte DJ Kool Herc die Instrumentalpausen der Lieder und ermutigte die Tänzer, in diesen Pausen ihre Bewegungen zur Schau zu stellen. Diese ausgedehnten Pausen wurden als „Breakbeats“ bekannt.
Die Breakdance-Crew:
- In der Bronx begannen sich Breakdance-Gruppen zu bilden, jede mit ihrem einzigartigen Stil und ihren einzigartigen Bewegungen. Diese Gruppen beteiligten sich häufig an freundschaftlichen Tanzwettbewerben, die als „Battles“ bekannt sind.
– Crews wie The Rock Steady Crew, The Dynamic Rockers und The New York City Breakers erlangten in der frühen Hip-Hop-Szene Anerkennung und Popularität.
Medienpräsenz und Popularisierung:
- Die Medien spielten eine wichtige Rolle bei der Popularisierung des Breakdance. Dokumentationen, Musikvideos und Filme über Breakdance trugen dazu bei, die Tanzform über New York City hinaus zu verbreiten.
- Dem Film „Breakin‘“ aus dem Jahr 1983 mit der Tanzgruppe The Rock Steady Crew wird oft zugeschrieben, dass er Breakdance einem breiteren Publikum zugänglich gemacht hat.
Globale Auswirkungen:
- Von seinen Ursprüngen in der Bronx aus verbreitete sich Breakdance schnell in den Vereinigten Staaten und erreichte später ein internationales Publikum. Es wurde neben Graffiti, Rap und DJing zu einem bedeutenden Element der Hip-Hop-Kultur.
- Breakdance hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt, neue Bewegungen und Stile integriert und dabei seinen ursprünglichen Geist der Kreativität und des Selbstausdrucks beibehalten.
Anerkennung als olympische Sportart:
- In Anerkennung seiner kulturellen Bedeutung und Sportlichkeit wurde Breakdance als offizielle Sportart bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris, Frankreich, aufgenommen. Dies war ein historischer Moment für die Tanzform.
Insgesamt entstand Breakdance aus den lebendigen Straßenkulturen der Bronx, vermischte Einflüsse verschiedener Tanzstile und entwickelte sich durch kollaborative Kreativität innerhalb von Tanzgruppen. Durch die Medienpräsenz gewann es an Popularität und wurde zu einem globalen Phänomen, das ein neues Publikum erreichte und zukünftige Generationen von Tänzern inspirierte.