Die Wurzeln des Hip-Hop lassen sich auf die afrikanischen Griots zurückführen, die Geschichtenerzähler und Musiker waren, die ihre Musik zur Weitergabe mündlicher Überlieferungen nutzten. In den Vereinigten Staaten wurde Hip Hop von den afroamerikanischen Musikgenres Jazz, Blues und R&B sowie von der lateinamerikanischen Musik Salsa und Merengue beeinflusst.
Hip-Hop-Musik begann in den 1980er Jahren an Popularität zu gewinnen, unter anderem dank der Veröffentlichung von „Rapper's Delight“ der Sugarhill Gang, dem ersten Hip-Hop-Song, der die Spitze der Billboard-Charts erreichte. Weitere einflussreiche Hip-Hop-Künstler aus den 1980er Jahren sind Grandmaster Flash and the Furious Five, Run DMC und LL Cool J.
In den 1990er Jahren wurde Hip-Hop-Musik mit dem Aufstieg von Künstlern wie Tupac Shakur, The Notorious B.I.G. und Dr. Dre noch beliebter. Hip-Hop begann auch in die Mainstream-Popmusik überzugehen, wobei Künstler wie Puff Daddy, Jay-Z und Eminem kommerziellen Erfolg hatten.
Heutzutage ist Hip-Hop-Musik eines der beliebtesten Musikgenres der Welt, wobei Künstler wie Kendrick Lamar, Drake und Cardi B die Charts dominieren. Hip Hop hatte auch einen erheblichen Einfluss auf die Populärkultur und zeigte sich in Mode, Film und Fernsehen.