Thelonious Monk: Powell war ein enger Freund und musikalischer Mitarbeiter von Thelonious Monk, einem weiteren Giganten des Bebop. Die beiden Musiker hatten eine ähnliche Herangehensweise an die Improvisation und legten den Schwerpunkt auf Melodie und rhythmische Erfindungsgabe gegenüber technischer Virtuosität. Powells Spiel mit Monks Kompositionen wie „Round Midnight“ und „Straight, No Chaser“ gilt als eines seiner besten Werke.
Einfluss auf Miles Davis: Miles Davis, einer der einflussreichsten Jazzmusiker aller Zeiten, war ein großer Bewunderer von Bud Powell. Davis schrieb Powell oft einen großen Einfluss auf seine eigene musikalische Entwicklung zu. Powells Spiel ist auf mehreren frühen Aufnahmen von Davis zu hören, darunter „The Birth of the Cool“ und „Kind of Blue“.
Unterricht: Bud Powell war ein begabter Lehrer, der viele junge Jazzmusiker betreute. Zu seinen Schülern gehörten Chick Corea, Herbie Hancock, McCoy Tyner und Keith Jarrett. Powells Einfluss ist im Spiel dieser und vieler anderer Jazzpianisten zu hören.
Vermächtnis: Bud Powells Beiträge zum Jazz sind unermesslich. Er war ein brillanter Pianist, Komponist und Improvisator, der den Lauf der Jazzgeschichte mitprägte. Seine Musik wird weiterhin von Jazzliebhabern auf der ganzen Welt genossen und studiert.