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Welche Tänze gibt es in Südkorea?

Traditionelle koreanische Tänze:

1. Arirang: Ein Volkstanz, der seinen Ursprung in der Provinz Jeolla hat und als inoffizieller Nationaltanz Koreas gilt. Es wird typischerweise in einer kreisförmigen Formation ausgeführt und beinhaltet anmutige Hand- und Körperbewegungen.

2. Talchum: Ein Maskentanzdrama, das Musik, Tanz und Schauspiel vereint. Talchum-Aufführungen erzählen oft Geschichten über koreanische Folklore, Geschichte oder soziale Themen.

3. Samul nori: Eine Percussion-Darbietung, die vier traditionelle Instrumente verwendet:die sanduhrförmige Trommel (janggu), den kleinen Gong (jing), die Fasstrommel (buk) und die doppelfellige Trommel (kkwaenggwari).

4. Seungmu: Ein buddhistischer Mönchstanz, der bei religiösen Zeremonien aufgeführt wird. Es beinhaltet langsame und anmutige Bewegungen, wobei die Tänzer fließende Gewänder und Kopfbedeckungen tragen.

5. Yeoseung: Ein Bauerntanz, der zur Feier der Erntezeit aufgeführt wird. Es zeichnet sich durch energische Bewegungen und lebendige Kostüme aus.

Moderne koreanische Tänze:

1. K-Pop-Tanz: Ein Tanzstil, der aus der koreanischen Popmusikindustrie hervorgegangen ist. K-Pop-Tänze kombinieren oft Elemente aus Hip-Hop, Jazz und zeitgenössischem Tanz.

2. Urban Dance: Ein allgemeiner Begriff für in Südkorea beliebte Straßentänze wie Hip-Hop, Popping, Locking und Breakdance.

3. Ballett: Auch klassisches Ballett erfreut sich in Südkorea großer Beliebtheit und es gibt im Land mehrere professionelle Ballettkompanien.

4. Zeitgenössischer Tanz: Zeitgenössischer Tanz in Südkorea umfasst verschiedene Tanztechniken und -stile und beschäftigt sich häufig mit Themen wie Identität, Gesellschaft und menschlichen Emotionen.

5. Experimenteller Tanz: Südkorea verfügt über eine florierende experimentelle Tanzszene, in der Künstler Grenzen überschreiten und innovative Tanzformen schaffen.

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