* Tinikling: Dieser Tanz wird mit zwei langen Bambusstangen aufgeführt, die rhythmisch auf dem Boden zusammengeschlagen werden. Die Tänzer müssen geschickt zwischen den Stangen hindurchgehen und diese überqueren, ohne sie zu berühren. Tinikling wird oft mit den ländlichen Gebieten der Philippinen in Verbindung gebracht und ist für seine lebhafte und energiegeladene Natur bekannt.
* Cariñosa: Ein Balztanz aus der Maria-Clara-Ära auf den Philippinen. Die Partner tanzen kokett miteinander, wobei der Mann versucht, durch anmutige Bewegungen und sanfte Gesten die Zuneigung der Frau zu gewinnen.
* Pandanggo sa Ilaw: Bei diesem Tanz werden brennende Kerzen oder Öllampen auf dem Hand- oder Kopfrücken der Tänzer balanciert und gleichzeitig anmutige und komplizierte Beinarbeit ausgeführt. Pandanggo sa Ilaw wird oft bei Festen und besonderen Anlässen präsentiert.
* Singkil: Ein Tanz, der aus den muslimischen Gemeinden im Süden der Philippinen stammt. Es wird von einer Tänzerin aufgeführt, die anmutig Bambusstangen manipuliert, die schnell klappernd auf dem Boden zusammengeschlagen werden.
* Balitaw: Ein koketter Tanz aus den Visayas, der von einem Mann und einer Frau aufgeführt wird. Der Tanz zeichnet sich durch lebhafte Beinarbeit und anmutige Handgesten aus und wird oft von improvisierten poetischen Versen oder „balitao“ begleitet, die die Gefühle und Absichten der Tänzer zum Ausdruck bringen.
Diese Tänze stellen nur einen kleinen Teil der reichen und vielfältigen Volkstanztraditionen der Philippinen dar. Jede Region des Landes hat ihre eigenen einzigartigen Tänze, die das kulturelle Erbe und die Geschichte des philippinischen Volkes widerspiegeln.