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Wie haben die Kinder der Cheyenne-Indianer gelernt?

Die Kinder der Cheyenne-Indianer lernten durch eine Kombination aus Beobachtung, Zuhören und praktischer Erfahrung. Schon in jungen Jahren wurden sie von ihren Eltern und anderen Erwachsenen über die Traditionen, Werte und Überlebensfähigkeiten des Stammes unterrichtet. Lernen war ein fortlaufender Prozess, der während des gesamten Lebens eines Menschen stattfand.

Beobachtung: Kinder wurden ermutigt, die Erwachsenen um sie herum zu beobachten und aus ihren Handlungen zu lernen. Sie sahen zu, wie ihre Ältesten jagten, Nahrung sammelten, Unterkünfte bauten und andere tägliche Aufgaben erledigten. Durch sorgfältiges Beobachten dieser Aktivitäten begannen die Kinder zu verstehen, welche Fähigkeiten und Kenntnisse sie brauchten, um erfolgreiche Mitglieder des Stammes zu werden.

Zuhören: Mündliche Überlieferungen spielten eine wichtige Rolle in der Bildung der Cheyenne. Kinder hörten Geschichten, Legenden und Lehren, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Diese Geschichten vermittelten oft wichtige moralische Lehren und historisches Wissen. Sie halfen den Kindern auch dabei, ihre Sprachkenntnisse und ihr kulturelles Verständnis zu entwickeln.

Praktische Erfahrung: Die Kinder nahmen aktiv an praktischen Aktivitäten und praktischem Lernen teil. Sie wurden ermutigt, verschiedene Aufgaben auszuprobieren und durch Handeln zu lernen. Beispielsweise könnten Jungen das Jagen und Angeln lernen, indem sie ihre Väter auf Jagdausflügen begleiten. Mädchen könnten kochen und nähen lernen, indem sie ihren Müttern bei der Hausarbeit helfen.

Ausbildungsberufe: Als die Kinder älter wurden, begannen sie möglicherweise eine Ausbildung bei qualifizierten Personen innerhalb des Stammes. Diese Lehren ermöglichten ihnen eine spezielle Ausbildung in bestimmten Bereichen wie Jagd, Medizin oder Handwerk. Die Auszubildenden würden eng mit ihren Mentoren zusammenarbeiten, von deren Fachwissen lernen und wertvolle Fähigkeiten erwerben.

Gemeinschaftliches Engagement: Die gesamte Cheyenne-Gemeinde spielte eine Rolle bei der Erziehung der Kinder. Kinder lernten nicht nur von ihren Eltern und ihrer Großfamilie, sondern auch von anderen Stammesmitgliedern. Älteste, angesehene Krieger und geschickte Handwerker trugen alle zur Bildung der jüngeren Generation bei.

Insgesamt lernten die Kinder der Cheyenne-Indianer durch einen ganzheitlichen Ansatz, der Beobachtung, Zuhören, praktische Erfahrung, Ausbildung und gesellschaftliches Engagement kombinierte. Dieses Bildungssystem stellte sicher, dass Kinder das Wissen und die Fähigkeiten erwarben, die sie zum Überleben und Gedeihen in der herausfordernden Umgebung der Great Plains brauchten.

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