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Wie lernt man Verhaltensweisen durch klassische und operante Konditionierung?

Klassische Konditionierung

- Schaffen Sie den unbedingten Anreiz (USA): Identifizieren Sie einen natürlich vorkommenden Reiz, der ohne vorheriges Lernen eine automatische Reaktion (unkonditionierte Reaktion oder UR) auslöst.

- Führen Sie den neutralen Reiz (NS) ein: Setzen Sie einen neutralen Reiz ein, der allein nicht das gewünschte Verhalten hervorruft.

- Koppeln Sie die USA mit der NS: Präsentieren Sie den neutralen Reiz (NS) wiederholt in enger zeitlicher Nähe zum unbedingten Reiz (US), sodass der NS mit dem US assoziiert wird.

- Entwickeln Sie den konditionierten Reiz (CS): Mit der Zeit wird der neutrale Reiz zum konditionierten Reiz (CS), der nun auch ohne das Vorhandensein des unbedingten Reizes eine ähnliche Reaktion (konditionierte Reaktion oder CR) hervorruft.

Operante Konditionierung

- Erwünschte Verhaltensweisen verstärken: Sorgen Sie unmittelbar nach dem gewünschten Verhalten für positive Konsequenzen (Belohnungen oder Verstärker), um dessen Auftreten in der Zukunft zu erhöhen.

- Unerwünschtes Verhalten bestrafen: Liefern Sie unmittelbar nach dem unerwünschten Verhalten negative Konsequenzen (Bestrafung), um dessen zukünftiges Auftreten zu verringern.

- Komplexe Verhaltensweisen formen: Verwenden Sie Shaping, einen schrittweisen Prozess der Verstärkung sukzessiver Annäherungen an das gewünschte Verhalten, bis das endgültige komplexe Verhalten erreicht ist.

- Verstärkungspläne verwenden: Verwenden Sie unterschiedliche Bewehrungspläne (fest, variabel oder intermittierend), um die Wirksamkeit der Bewehrung aufrechtzuerhalten.

- Sorgen Sie für Konsistenz und Klarheit: Gehen Sie bei der klassischen und operanten Konditionierung konsequent vor und stellen Sie sicher, dass die Konsequenzen für den Einzelnen, der das Verhalten lernt, klar sind.

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