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Warum hat Shakespeare Ihrer Meinung nach den zweiten Akt so beendet, wie er es getan hat?

William Shakespeare beendet Akt 2 von Romeo und Julia mit einer Reihe von Ereignissen, die Spannung erzeugen, den Konflikt verschärfen und die kommenden tragischen Ereignisse ahnen lassen. Dazu gehören:

1. Das Escalus-Dekret :Der Prinz von Verona, Escalus, erlässt ein Dekret, dass jede weitere Gewalt oder jeder weitere Kampf zwischen den Familien Montague und Capulet zum Tode führen wird. Dies schafft die Voraussetzungen für ein Gefühl erhöhter Gefahr und Dringlichkeit, da die Liebenden nun noch vorsichtiger in ihrer Beziehung sein müssen.

2. Die geheime Ehe :Romeo und Julia heiraten heimlich mit der Hilfe von Bruder Laurence. Diese Ehe bereitet die Bühne für den kommenden zentralen Konflikt und erhöht den Einsatz ihrer Liebesgeschichte.

3. Mercutios Tod :Der Akt endet mit dem tragischen Tod von Mercutio, Romeos engem Freund. Mercutio wird bei einem Straßenkampf mit Tybalt, Julias Cousin, getötet. Dieses Ereignis ist bedeutsam, weil es die Fehde zwischen den Familien vertieft, Romeos Trauer und Wut verstärkt und zu seiner impulsiven Entscheidung führt, Tybalt zu töten.

4. Romeos Verbannung :Als Strafe für die Tötung Tybalts wird Romeo aus Verona verbannt. Diese verheerende Konsequenz von Romeos Taten trennt die Liebenden und setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die zu ihrem tragischen Schicksal führen.

Indem Shakespeare den zweiten Akt mit diesen dramatischen und tragischen Entwicklungen beendet, erzeugt er ein starkes Gefühl der Spannung und erhöht den Einsatz für die Charaktere, während sie mit den Konsequenzen ihrer Handlungen und dem sich verschärfenden Konflikt zwischen ihren Familien klarkommen.

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