Hier sind einige Möglichkeiten, wie die Bildsprache „getrocknet“ und „trocken“ ein Gefühl emotionaler Leere erzeugt:
„Augen, die ich in Träumen nicht treffen darf / Im Traumreich des Todes“:Diese Bildsprache deutet auf einen Mangel an emotionaler Verbindung und Kommunikation hin. Die Unfähigkeit des Sprechers, den Augen anderer zu begegnen, selbst im Reich der Träume, deutet auf ein tiefes Gefühl der Isolation und Distanziertheit hin.
„Diejenigen, die überquert haben / Mit direktem Blick zum anderen Königreich des Todes“:Die Verwendung von „direktem Blick“ vermittelt ein Gefühl von Zielstrebigkeit, wird jedoch mit der Formulierung „Anderes Königreich des Todes“ kontrastiert, was bedeutet, dass diese Reise in ein Reich führt von Leblosigkeit und Leere.
„Erinnere dich an uns“ – wenn überhaupt – nicht so verloren
Gewalttätige Seelen, aber nur
Als die hohlen Männer,
„Die ausgestopften Männer“:Die Bitte des Redners, nicht als gewalttätige Seelen, sondern als „hohle Männer“ und „ausgestopfte Männer“ in Erinnerung zu bleiben, betont ihren Mangel an Substanz, Leidenschaft und Vitalität. Die Verwendung von „getrocknet“ und „trocken“ in Der Kontext ihrer ausgestopften Natur verstärkt das Bild von Leere und Leblosigkeit.
Die Wiederholung des Wortes „getrocknet“ in Zeile 10 verstärkt dieses Gefühl emotionaler Sterilität und Trostlosigkeit noch weiter:
„Form ohne Form, Schatten ohne Farbe,
Gelähmte Kraft, Geste ohne Bewegung.“
Hier verwendet der Sprecher eine Reihe paradoxer Phrasen, um den Zustand dieser hohlen Männer zu beschreiben. Sie haben Form, aber keine Form, Schatten, aber keine Farbe, Kraft, aber sie sind gelähmt, Gesten, aber keine Bewegung. Diese Ansammlung von Bildern erzeugt ein Gefühl des Widerspruchs und der Substanzlosigkeit und suggeriert eine Welt, in der alles auf seine reinste, wesentlichste Form reduziert ist, ohne jegliche Emotionen oder Leidenschaft.
Insgesamt vermittelt die Bildsprache, die in den Zeilen 5–10 von „The Hollow Men“ „getrocknet“ und „trocken“ verwendet, eine Stimmung existenzieller Malaise und emotionaler Unfruchtbarkeit. Es fängt wirkungsvoll das Thema der spirituellen Leere und das Gefühl ein, in einer leblosen, bedeutungslosen Existenz gefangen zu sein.