1. Atmosphäre schaffen :Der Ton bestimmt die vom Dramatiker beabsichtigte Stimmung und Atmosphäre. Es kann unter anderem tragisch, komisch, ernst, zynisch, sarkastisch, lyrisch oder absurd sein. Der Ton hilft dabei, die Bühne für die Geschichte zu bereiten, die sich entfalten wird.
2. Charakterentwicklung :Der Ton trägt zur Entwicklung von Charakteren bei, indem er ihre emotionalen Zustände, Einstellungen und Motivationen offenbart. Die Dialoge, Aktionen und Interaktionen der Charaktere tragen alle zum Gesamtton bei und vertiefen unser Verständnis darüber, wer sie sind.
3. Plotfortschritt :Der Ton kann Veränderungen in der Handlung signalisieren, indem er Spannung oder Suspense aufbaut, Ereignisse vorhersagt und Wendepunkte in der Erzählung anzeigt.
4. Themen und Nachrichten :Der Ton kann die Themen und Botschaften des Dramas hervorheben und verstärken. Ein ernster Ton könnte ein wichtiges Thema hervorheben, während ein komödiantischer Ton eine unbeschwertere Botschaft vermitteln könnte.
5. Publikumsreaktion :Der Ton löst beim Publikum bestimmte emotionale Reaktionen aus. Ein Dramatiker kann durch den Ton des Dramas Gefühle von Mitgefühl, Angst, Freude, Belustigung oder zum Nachdenken anregendem Unbehagen hervorrufen.
6. Dramatische Geräte :Der Ton wird häufig durch dramatische Mittel wie Symbolik, Bilder, Sprache und Inszenierung vermittelt. Beispielsweise könnten dunkle, düstere Umgebungen einen düsteren Ton erzeugen, wohingegen helle, fröhliche Töne einen optimistischen Ton erzeugen könnten.
7. Stimme des Autors :Der persönliche Stil und die Perspektive des Dramatikers spiegeln sich häufig in der Wahl des Tons wider. Verschiedene Dramatiker verwenden unterschiedliche Töne, um ihre jeweiligen Standpunkte und Botschaften zu vermitteln.
8. Genrekonventionen :Der Ton wird häufig durch das Genre eines Theaterstücks geprägt. Beispielsweise hat eine Tragödie normalerweise einen düsteren Ton, während eine Komödie einen leichteren, humorvolleren Ton hat.
9. Anpassung :Wenn ein Drama von einem Medium auf ein anderes adaptiert wird (z. B. von einem Roman zu einem Theaterstück oder von einem Theaterstück zu einem Film), kann der Ton an die Stärken und Grenzen des neuen Mediums angepasst werden.
10. Erwartungen des Publikums :Der Ton kann die Erwartungen des beabsichtigten Publikums erfüllen. Beispielsweise kann ein Kinderstück einen unbeschwerten Ton haben, während ein Drama für Erwachsene möglicherweise ernster ist.