Unterschiedliche Ansichten über Hexerei:John Procter steht den Hexereivorwürfen skeptisch gegenüber und bezweifelt die Existenz von Hexen in Salem. Er hat eine praktische und rationale Denkweise und betrachtet die Ereignisse als Produkt einer Massenhysterie. Andererseits glaubt Reverend Parris fest an Hexerei und übernatürliche Kräfte. Er sieht in den Anschuldigungen einen Weg, Salem vom Bösen zu reinigen und seine Bewohner vor dem Einfluss des Teufels zu schützen.
Rivalität und persönliche Probleme:Zwischen Procter und Parris besteht eine zugrunde liegende Rivalität. Procter ist ein angesehener und einflussreicher Landwirt, während Parris der neu angekommene Minister ist. Parris fühlt sich durch Procters Popularität und seinen Einfluss in der Gemeinde bedroht. Hinzu kommen ungelöste persönliche Konflikte zwischen ihnen, etwa Streitigkeiten über Landbesitz.
Procters offene Art:John Procter ist für seine direkte und offene Art bekannt. Er hat keine Angst davor, Autoritäten in Frage zu stellen oder seine Meinung zu äußern, auch wenn diese im Widerspruch zu der der Kirche oder den mächtigen Persönlichkeiten in Salem steht. Diese Offenheit bringt ihn oft in Konflikt mit Reverend Parris, der es gewohnt ist, respektiert und gehorcht zu werden, ohne dass er herausgefordert wird.
Abigail Williams:Abigail Williams, Parris‘ Nichte und eine der Hauptanklägerinnen in den Hexenprozessen, spielt eine entscheidende Rolle im Konflikt zwischen Procter und Parris. Abigail hat Goody Proctor, Johns Frau, der Hexerei beschuldigt. John ist entschlossen, den Namen seiner Frau reinzuwaschen und Abigails Manipulationen und Lügen aufzudecken. Als die Wahrheit über die falschen Anschuldigungen ans Licht kommt, verschärft sich der Konflikt zwischen Procter und Parris.