Die Polizei vermutete zunächst einen ortsansässigen Mann, der jedoch später von jeglicher Beteiligung freigesprochen wurde. Der Fall blieb über 40 Jahre lang ungelöst, bis 2003 DNA-Beweise zur Verhaftung von Peter Dinsdale führten, einem 53-jährigen Mann aus Chippenham. Dinsdale war ein ehemaliger Nachbar der Familie Liddicoat und war zuvor wegen unsittlicher Körperverletzung verurteilt worden. Er wurde des Mordes an Pamela für schuldig befunden und 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt.
Der Fall der Ermordung von Pamela Liddicoat hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die Stadt Chippenham. Es war einer der ersten Morde an einem Kind im Vereinigten Königreich, der landesweite Aufmerksamkeit erregte, und er führte zu einer Reihe von Veränderungen in der Art und Weise, wie die Polizei Kindermorde untersucht. Der Fall verdeutlichte auch die Bedeutung von DNA-Beweisen für die Aufklärung von Verbrechen.