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Wie hat sich Victor bis zum Ende von Frankenstein verändert?

Bis zum Ende von Frankenstein hat Victor Frankenstein eine bedeutende Veränderung durchgemacht. Zunächst als leidenschaftlicher und ehrgeiziger junger Mann dargestellt, der von seinen wissenschaftlichen Bestrebungen angetrieben wird, entwickelt sich Victors Charakter zu einem komplexen und von Schuldgefühlen geplagten Individuum, das von den Konsequenzen seines Handelns heimgesucht wird. Hier sind einige wichtige Veränderungen in Victors Charakter bis zum Ende des Romans:

Moralische und ethische Transformation :Victors Erschaffung der Kreatur weckt tiefgreifende moralische und ethische Dilemmata in ihm. Er setzt sich mit der Verantwortung auseinander, die er als Schöpfer trägt, und mit der Vernachlässigung des Wohlergehens der Kreatur. Victors Taten haben verheerende Folgen, darunter den Tod seiner Lieben und die unerbittliche Verfolgung durch die Kreatur. Dieses moralische Erwachen zwingt ihn, sich seiner Hybris zu stellen und die Grenzen wissenschaftlichen Wissens in Frage zu stellen.

Von Schuldgefühlen heimgesucht :Im Verlauf des Romans wird Victor zunehmend von Schuldgefühlen wegen seiner Schöpfung geplagt. Die Existenz der Kreatur und ihre darauffolgenden Handlungen belasten Victors Gewissen schwer und führen dazu, dass er sich für die Zerstörung und den Schmerz verantwortlich fühlt, die sie anrichtet. Die Schuldgefühle verzehren ihn geistig und körperlich, was zu einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands und einem ständigen Gefühl der Reue führt.

Isolation und Einsamkeit :Victors Handlungen und Entscheidungen führen zur Isolation von denen, die er liebt und respektiert. Seine Obsession mit seinen wissenschaftlichen Aktivitäten entfremdet ihn von seiner Familie und seinen Freunden und lässt ihn emotional isoliert zurück. Die Schuldgefühle und die Angst, die er aufgrund der Existenz der Kreatur empfindet, verstärken seine Einsamkeit noch mehr und lassen ihn als einsames und verfolgtes Individuum zurück.

Verlust und Trauer :Victors Charakter ist im gesamten Roman von einem tiefen Gefühl von Verlust und Trauer geprägt. Der Tod seiner Lieben – darunter sein Bruder William, sein Freund Henry Clerval und seine Verlobte Elizabeth – macht ihn am Boden zerstört. Diese Verluste verstärken seine Schuldgefühle und tragen dazu bei, dass er sich insgesamt in eine düstere und melancholische Figur verwandelt.

Annahme und Einlösung :Am Ende des Romans erreicht Victor einen Punkt der Akzeptanz und den Wunsch nach Erlösung. Er erkennt den Fehler seines Verhaltens und versucht, seine Taten zu sühnen, indem er die Kreatur verfolgt und versucht, sie zu zerstören. Obwohl sich seine Bemühungen letztendlich als vergeblich erweisen, zeigt Victors Suche nach Erlösung sein Wachstum und die Erkenntnis der Konsequenzen seiner wissenschaftlichen Hybris.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Victor Frankensteins Charakter einen tiefgreifenden Wandel von einem ehrgeizigen und leidenschaftlichen Wissenschaftler zu einem von Schuldgefühlen geplagten und reumütigen Menschen durchläuft. Der Roman untersucht die moralischen und ethischen Implikationen wissenschaftlicher Aktivitäten und die Konsequenzen, die es hat, Gott zu spielen. Durch Victors Reise werden die Leser Zeuge der tiefgreifenden psychologischen Auswirkungen seiner Handlungen und des eindringlichen Erbes, das er hinterlässt.

Drama

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