Während des gesamten Stücks ist Macbeth hin- und hergerissen zwischen seinem Wunsch nach Macht und seinem moralischen Gewissen. Er ist sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst, kann der Versuchung der Krone jedoch nicht widerstehen. Sein tragischer Fehler liegt in seiner Unfähigkeit, seinen Ehrgeiz zu kontrollieren, was letztendlich zu seiner Selbstzerstörung führt.
Der tragische Impuls in „Die Tragödie von Macbeth“ wird durch die Präsenz übernatürlicher Elemente wie der Hexen und der von ihnen überbrachten Prophezeiungen noch verstärkt. Diese Elemente tragen zu Macbeths innerem Konflikt bei und verstärken das Gefühl des bevorstehenden Untergangs, das das Stück umgibt.
Macbeths Weg vom edlen Krieger zum rücksichtslosen Tyrannen dient als warnende Geschichte über den verderblichen Einfluss von Macht und Ehrgeiz. Das Stück erkundet die Folgen unkontrollierten Verlangens und den unvermeidlichen Untergang, der diejenigen erwartet, die ihren tragischen Impulsen nachgeben.