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Warum wurde Lady Macbeth verrückt?

Es gibt mehrere Gründe, warum Lady Macbeth in dem Stück „Macbeth“ von William Shakespeare verrückt wurde. Ihr Abstieg in den Wahnsinn ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen:

1. Schuldgefühle und Reue:Nachdem Lady Macbeth ihren Ehemann Macbeth dazu gedrängt hat, König Duncan zu ermorden, wird sie von Schuldgefühlen und Reue verzehrt. Sie kann die Last ihres Verbrechens nicht ertragen und leidet unter Halluzinationen, unter anderem sieht sie den Geist von Banquo und den Blutfleck auf ihrer Hand, der sich nicht abwaschen lässt.

2. Ehrgeiz und Macht:Lady Macbeths anfänglicher Wunsch nach Macht und Position bestimmt die Handlungen des Paares, aber sobald sie ihre Ziele erreicht haben, kämpft sie mit den Konsequenzen. Die Last der Schuldgefühle und die Leere der Macht werden unerträglich und führen zu psychischer Belastung.

3. Kontrollverlust:Lady Macbeths starke Persönlichkeit und ihr Kontrollgefühl beginnen zu schwinden, während sich die albtraumhaften Ereignisse entfalten. Sie wird immer verzweifelter und ängstlicher und verliert ihre Fähigkeit, rational mit der Situation umzugehen.

4. Isolation:Während ihre Verbrechen weitergehen und ihre Schuldgefühle wachsen, wird Lady Macbeth sowohl emotional als auch sozial isoliert. Macbeth distanziert sich von ihr und sie spürt allein das Gewicht ihrer Taten, was zu ihrem geistigen Verfall beiträgt.

5. Schlafmangel:Lady Macbeths Geisteszustand verschlechtert sich, da sie unter starkem Schlafmangel leidet. Schuldgefühle und Albträume hindern sie daran, erholsamen Schlaf zu finden, was ihre geistige Unruhe und Halluzinationen verschlimmert.

Diese Faktoren tragen zusammen mit der erhöhten emotionalen Intensität und den übernatürlichen Elementen im Stück dazu bei, dass Lady Macbeth in den Wahnsinn verfällt und schließlich untergeht.

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