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Warum verglich Arthur Miller die Anhörungen mit der Hexenjagd in Salem?

Arthur Miller verglich die Anhörungen des House Un-American Activities Committee (HUAC) mit den Hexenprozessen in Salem, weil beide haltlose Anschuldigungen und Mob-Mentalität beinhalteten. In seinem Stück „The Crucible“ nutzte Miller die Hexenprozesse von Salem als Allegorie für die HUAC-Anhörungen, die er als eine ähnliche Art politischer Verfolgung ansah.

Millers Stück entstand 1953, auf dem Höhepunkt der McCarthy-Ära, als HUAC gegen mutmaßliche Kommunisten in der Unterhaltungsindustrie ermittelte. Miller selbst war einer derjenigen, gegen die ermittelt wurde, und er nutzte sein Stück, um seine Besorgnis über die Taktik des Komitees zum Ausdruck zu bringen.

Sowohl in den Hexenprozessen in Salem als auch in den HUAC-Anhörungen wurden unschuldige Menschen auf der Grundlage weniger oder keiner Beweise eines Fehlverhaltens beschuldigt. In Salem waren die Ankläger oft junge Mädchen, die behaupteten, vom Teufel besessen zu sein, während es sich bei den HUAC-Anhörungen oft um politische Feinde der Menschen handelte, die sie anklagten. In beiden Fällen wurde den Angeklagten oft ein ordnungsgemäßes Verfahren verweigert und ihr Leben wurde ruiniert.

Miller glaubte, dass die HUAC-Anhörungen eine gefährliche Bedrohung für die amerikanische Demokratie darstellten. Er betrachtete das Komitee als eine Art moderne Hexenjagd und befürchtete, dass es zur Verfolgung unschuldiger Menschen führen würde. Mit seinem Stück „The Crucible“ warnte er die amerikanische Öffentlichkeit vor den Gefahren politischer Verfolgung.

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