Während der Renaissance verlagerte sich die Schirmherrschaft für das Drama von der Elite auf die Massen. Die Ausrichtung auf ein breiteres Publikum führte zu einer Diversifizierung der Themen und Stile.
Aufstieg des Säkularismus:
Das mittelalterliche Theater war in erster Linie religiöser Natur, doch während der Renaissance kam es zu einer Zunahme weltlicher Themen, die sich auf Liebe, Geschichte und Moral konzentrierten.
Entwicklung von Theaterräumen :
Um das Theatererlebnis zu verbessern, wurden spezielle Theaterräume wie das Globe Theatre gebaut. Diese Theater boten Platz für ein größeres Publikum und verfügten über eine verbesserte Bühnenausstattung.
Erhöhte Beliebtheit einheimischer Sprachen:
Das Drama verlagerte sich vom Lateinischen auf die lokale Umgangssprache, wodurch es für die breite Bevölkerung zugänglicher und verständlicher wurde.
Einfluss der Renaissance auf den Inhalt:
Renaissance-Ideen wie der Humanismus und die Feier des Individuums verliehen dem Drama eine größere emotionale Tiefe und psychologische Komplexität.
Wiederbelebung klassischer Stücke :
Antike griechische und römische Dramen wurden wiederbelebt, was viele Dramatiker der Renaissance inspirierte und ihren Schreibstil prägte.
Aufkommen professioneller Schauspieler:
Es entstanden professionelle Schauspieltruppen, die zu verfeinerten Darbietungen und Charakterdarstellungen führten.
Einbeziehung von Musik und Tanz:
Musik und Tanz wurden zu integralen Bestandteilen der Theaterstücke und verstärkten das Spektakel und die emotionale Wirkung.
Entwicklung der „Fünf-Akte“-Struktur:
Einige Renaissance-Dramatiker übernahmen die vom klassischen Drama beeinflusste „Fünf-Akte“-Struktur.
Bedeutung des Spektakels:
Das Renaissance-Drama konzentrierte sich auf aufwändige Bühnenkunst mit großartigen Bühnenbildern und Spezialeffekten.