Der Akt beginnt mit der heimlichen Hochzeit von Romeo und Julia, die den beiden Liebenden große Freude bereitet. Ihr Glück ist jedoch nur von kurzer Dauer, denn Romeo wird bald aus Verona verbannt, weil er Tybalt in einem Kampf getötet hat. Diese Nachricht ist niederschmetternd für Juliet, die sich ein Leben ohne ihren Mann nicht vorstellen kann.
Julias Verzweiflung wird noch schlimmer, als ihr Vater, Lord Capulet, dafür sorgt, dass sie Paris, einen wohlhabenden und mächtigen Adligen, heiratet. Julia ist entsetzt über die Aussicht, jemanden zu heiraten, den sie nicht liebt, und fleht ihren Vater an, sie bei Romeo bleiben zu lassen. Ihr Vater ist jedoch ungerührt und Juliet muss der Heirat zustimmen.
Je näher Juliets Hochzeitstag rückt, desto stärker werden ihre Vorahnungen. Sie hat das Gefühl, dass ihr Leben außer Kontrolle gerät, und sie ist überzeugt, dass sie Romeo nie wieder sehen wird. In einem Moment der Verzweiflung beschließt Juliet, einen Schlaftrank zu trinken, der sie tot erscheinen lässt. Sie hofft, dass Romeo sie findet und rettet, bevor sie lebendig begraben wird.
Allerdings verläuft Julias Plan nicht wie erwartet. Romeo kommt zu spät in Verona an und findet Julia leblos im Grab. Romeo glaubt, dass Julia tot ist, trinkt ein Giftfläschchen und stirbt. Als Julia aufwacht, ist sie am Boden zerstört, als sie Romeo tot an ihrer Seite findet. Sie ersticht sich mit Romeos Dolch und stirbt.
Der Tod von Romeo und Julia ist der Höhepunkt der tragischen Ereignisse, die sich im vierten Akt abgespielt haben. Ihr Tod ist eine Erinnerung an die Macht des Schicksals und die Zerbrechlichkeit der Liebe. Der Untertext von Akt IV ist eine Warnung, dass selbst die schönsten Liebesgeschichten in einer Tragödie enden können.