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Was war die Folterkammer?

Der Torre de la Inquisición (Turm der Inquisition ) war eine Folterkammer im Real Alcázar von Sevilla, Spanien. Es wurde im 16. und 17. Jahrhundert von der spanischen Inquisition genutzt, um mutmaßliche Ketzer und andere religiöse Andersdenkende zu verhören und zu foltern.

Die Folterkammer befand sich im Keller des Turms und bestand aus einer Reihe kleiner, dunkler Zellen. Jede Zelle war mit verschiedenen Foltergeräten ausgestattet, darunter Folterstangen, Peitschen und Rändelschrauben. Die Gefangenen wurden oft nackt ausgezogen und stundenlang gefoltert, um Geständnisse oder Informationen über ihre religiösen Überzeugungen zu erpressen.

Zu den häufigsten Foltermethoden im Torre de la Inquisición gehörten:

- Das Gestell: Der Gefangene wurde an einen Holzrahmen gefesselt und gestreckt, bis seine Gelenke ausgerenkt waren.

- Die Peitsche: Der Gefangene wurde mit einer Peitsche aus Leder- oder Metallstangen ausgepeitscht.

- Die Rändelschrauben: Die Daumen des Gefangenen wurden zwischen zwei Metallschrauben zerquetscht.

- Die Wasserkur: Der Gefangene wurde gezwungen, große Mengen Wasser zu trinken, bis er erbrach oder ertrank.

- Das Feuer: Der Gefangene wurde mit heißen Kohlen oder Fackeln verbrannt.

Der Torre de la Inquisición war ein brutaler und schrecklicher Ort, und viele der dort gefolterten Gefangenen starben an ihren Verletzungen. Die Folterkammer wurde schließlich im 18. Jahrhundert geschlossen, aber sie bleibt eine erschreckende Erinnerung an die dunkle Geschichte der spanischen Inquisition.

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