Akt 3, Szene 1, spielt am Tag nach der Hochzeit von Romeo und Julia und die Atmosphäre ist angespannt und unheilvoll. Die Szene beginnt mit einem Straßenkampf zwischen den Montagues und Capulets, der zum Tod von Mercutio und Tybalt führt. Diese Gewalt wirft einen Schatten auf die Hochzeit von Romeo und Julia und deutet auf die bevorstehenden tragischen Ereignisse hin.
Im Gegensatz dazu spielt Akt 2, Szene 6, in der Nacht des Capulet-Balls, wo Romeo und Julia sich zum ersten Mal treffen. Die Atmosphäre dieser Szene ist romantisch und romantisch. Romeo und Julia fühlen sich sofort zueinander hingezogen und verlieben sich schnell. Diese Szene wird oft als eine der romantischsten der gesamten Literatur angesehen.
Der Kontrast zwischen diesen beiden Szenen erzeugt ein Gefühl dramatischer Ironie, da das Publikum weiß, dass die Liebe zwischen Romeo und Julia zum Scheitern verurteilt ist. Die Gewalt und Tragödie in Szene 1 im dritten Akt lassen die tragischen Ereignisse ahnen, die den beiden Liebenden schließlich widerfahren werden.
Dieser Kontrast unterstreicht auch die Vorstellung, dass Liebe und Gewalt in Shakespeares Stücken oft miteinander verflochten sind. Die Liebe zwischen Romeo und Julia ist leidenschaftlich und intensiv, aber auch destruktiv. Dieser Kontrast verleiht dem Stück Tiefe und Komplexität und macht es zu einem der beständigsten Werke Shakespeares.