Angst und Stress :Betty ist ein junges, leicht zu beeinflussendes Mädchen, das in einem sehr religiösen puritanischen Haushalt aufgewachsen ist. Sie ist intensiven religiösen Lehren, Erwartungen der Gemeinschaft und Aberglauben ausgesetzt. Die von Angst vor Hexerei geprägte Atmosphäre in Salem verstärkt ihre Angst und macht sie anfälliger für psychische Belastungen.
Schuldgefühle und Hysterie :Betty hat mit anderen Mädchen im Wald getanzt, eine Aktivität, die nach puritanischen Maßstäben als Sünde gilt. Sie fühlt sich wegen dieser Tat schuldig und fürchtet eine Bestrafung durch ihre Eltern und die Gemeinschaft. Diese Schuldgefühle schüren ihre Angst und tragen zu ihrem Verhalten bei.
Sozialer Druck: Der intensive Fokus der Gemeinschaft auf Hexerei und übernatürliche Einflüsse hat ein Gefühl der Hysterie hervorgerufen. Betty wird möglicherweise unbewusst von der kollektiven Panik beeinflusst, was dazu führt, dass sie ungewöhnliche oder extreme Verhaltensweisen an den Tag legt, um Aufmerksamkeit oder Bestätigung von anderen zu erhalten.
Manipulation: Später stellt sich heraus, dass Abigail Williams, Bettys Cousine, die Anschuldigungen der Hexerei inszeniert, um ihre eigenen Ziele voranzutreiben und vermeintliche Rivalen auszuschalten. Abigail könnte Betty dazu gebracht haben, sich hysterisch zu verhalten, um ihre falschen Behauptungen gegenüber anderen zu untermauern.
Indem sie während des Gebets schreit, wird Betty zum unfreiwilligen Katalysator für die Hexenprozesse, die sich in Salem abspielen, und deckt die tief verwurzelten Probleme der Angst, Intoleranz und des Aberglaubens innerhalb der Gemeinschaft auf.