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Was fürchtet Julia in Akt 2?

Julias Angst im zweiten Akt von Shakespeares Romeo und Julia wurzelt in ihrer neu entdeckten Liebe zu Romeo, einem Mitglied der Familie Montague, die Erzfeinde ihrer Familie Capulet sind. Ihre größte Angst sind die möglichen Konsequenzen ihrer verbotenen Liebe, insbesondere die Konsequenzen, wenn ihre Familien ihre Beziehung entdecken. Sie macht sich Sorgen über die mögliche Wiederaufflammung der Fehde und die Gefahr, die diese sowohl für Romeo als auch für sie selbst darstellt, sowie über das Risiko, von ihrer Familie verstoßen zu werden, wenn diese von ihrer Liebe zu einem Montague erfährt.

Juliet befürchtet auch die mögliche Missbilligung und Verurteilung durch die Gesellschaft, wenn ihre Beziehung an die Öffentlichkeit gelangen würde. Sie fürchtet die Reaktionen ihrer Freunde, Verwandten und der breiteren Gemeinschaft, die ihre Liebe aufgrund des anhaltenden Konflikts zwischen ihren Familien als unangemessen und skandalös ansehen könnten. Die Angst vor gesellschaftlicher Ächtung und Ausgrenzung lastet schwer auf Julias Gemüt.

Darüber hinaus macht sich Juliet Sorgen um den körperlichen Akt der Liebe selbst, angesichts der gesellschaftlichen Erwartungen an Jungfräulichkeit und Keuschheit, die in dieser Zeit an Frauen gestellt wurden. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrem Wunsch, mit Romeo zusammen zu sein, und der Angst, ihre Liebe zu vollenden.

Ihre Angst und Besorgnis sind im gesamten zweiten Akt offensichtlich, insbesondere in der berühmten Balkonszene, in der sie ihre widersprüchlichen Gefühle zum Ausdruck bringt und sagt:

„Wenn er getötet wird, sagen wir, ich habe Liebeslieder gesungen.“

„Meine einzige Liebe entsprang meinem einzigen Hass!

Zu früh gesehen, unbekannt und zu spät erkannt!“

Drama

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