Am Höhepunkt des Stücks führt Coriolanus, getrieben von seinem Stolz, die volskische Armee gegen Rom und bedroht dabei die Existenz der Stadt. Als Coriolanus jedoch vor den Toren Roms steht und zwischen seiner Loyalität gegenüber den Volskern und seiner Liebe zu seinem Heimatland hin- und hergerissen ist, trifft er auf seine Mutter Volumnia und seine Frau Virgilia, begleitet von seinem kleinen Sohn.
Bewegt durch ihre Bitten und die Erkenntnis der Zerstörung, die er seinem geliebten Rom zufügen wird, erlebt Coriolanus einen tiefgreifenden Sinneswandel. Er gibt nach und beschließt, die Stadt zu verschonen. Doch dieser Akt der Gnade besiegelt sein Schicksal. Aufidius, verzehrt von Eifersucht und Verrat, schürt Unmut und Rebellion in den Reihen der Volsker.
Im daraus resultierenden Chaos wird Coriolanus von volskischen Soldaten umzingelt und einem brutalen und gnadenlosen Angriff ausgesetzt. Trotz seiner tapferen Verteidigungsbemühungen ist Coriolanus zahlenmäßig unterlegen und überwältigt. Er fällt zu Boden, wird erstochen und verwundet und erliegt schließlich seinen Verletzungen. Sein Tod markiert das tragische Ende eines komplexen und konfliktreichen Helden, dessen Hybris und Stolz zu seinem Untergang führten.