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Warum werden Romeo und Julia als Liebende unter einem schlechten Stern bezeichnet?

Der Ausdruck „Liebende unter einem Stern“ wird zur Beschreibung von Romeo und Julia verwendet, da angenommen wird, dass ihr Schicksal von den Sternen oder anderen himmlischen Kräften und nicht von ihren eigenen Entscheidungen oder Umständen bestimmt wird. Die Vorstellung von Liebenden, die unter einem schlechten Stern stehen, ist ein häufiges Thema in der Literatur und Mythologie und bezieht sich oft auf eine Beziehung, die zum Scheitern verurteilt ist oder tragisch endet.

In Romeo und Julia treffen sich die beiden Hauptfiguren auf einem Capulet-Ball und verlieben sich fast augenblicklich ineinander. Ihre Beziehung ist jedoch verboten, da Romeo ein Montague ist und die Montagues und Capulets Erzfeinde sind. Trotz der Hindernisse beschließen Romeo und Julia, heimlich zu heiraten. Ihr Glück ist jedoch nur von kurzer Dauer. Romeo wird aus Verona verbannt, weil er Julias Cousin Tybalt getötet hat. Julia ist über Romeos Verbannung so verzweifelt, dass sie beschließt, sich das Leben zu nehmen. Als Romeo von Julias Tod erfährt, kehrt er nach Verona zurück und bringt sich um.

Der Tod von Romeo und Julia ist eine Tragödie, aber er ist auch ein Beweis für die Macht der Liebe. Obwohl sie aus verschiedenen Familien stammen und ihre Liebe verboten ist, sind Romeo und Julia bereit, alles zu riskieren, um zusammen zu sein. Ihre Liebe ist so stark, dass sie selbst die stärksten Hindernisse überwinden kann, sogar den Tod selbst.

Der Ausdruck „Liebende unter einem Schicksal“ ist eine passende Beschreibung für Romeo und Julia, denn ihre Liebe wird in einer Tragödie enden. Ihre Liebe ist jedoch auch etwas Schönes und Kraftvolles, und es ist diese Liebe, die ihre Geschichte so nachhaltig macht.

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