1. Verwendung von Metaphern und Bildern :Romeo vergleicht Julia mit der Sonne und sagt, sie sei „schöner als die Sonne“, und mit einem kostbaren Juwel, indem er sagt, sie sei „ein Juwel, das am Ohr der Nacht hängt“. Diese Vergleiche vermitteln die Intensität seiner Gefühle für sie und legen nahe, dass sie unvergleichlich ist.
2. Übertreibung :Romeo nutzt auch Übertreibungen, um seine Gefühle auszudrücken, und übertreibt dabei die Schönheit und Kraft von Julias Liebe. Er sagt, dass sie „den Fackeln beibringt, hell zu brennen“ und dass ihre Schönheit „mich dazu bringt, die ganze Welt für nichts zu halten“. Diese Übertreibungen unterstreichen die Tiefe seiner Gefühle und das Ausmaß, in dem er von ihr fasziniert ist.
3. Rhetorische Fragen :Romeo stellt rhetorische Fragen, um seine Verwirrung und Ehrfurcht vor Julias Schönheit auszudrücken. Er fragt:„Welches Licht dringt durch das Fenster?“ und „Ist es ein Meteor, den die Sonne ausstößt?“ Diese Fragen spiegeln seine Unsicherheit darüber wider, was er sieht, und sein Gefühl, dass Julia etwas Außergewöhnliches und Jenseitiges ist.
4. Wortspiel :Romeo drückt mit Wortspielen seine Freude über das Wiedersehen mit Julia und seine Sehnsucht nach ihr aus. Er sagt, dass ihr Name „ein Wort des Wehmuts“ sei, weil er ihn an ihre Trennung von ihm denken lasse, aber er sagt auch, dass es „ein Wort der Freude“ sei, weil es ihn mit Hoffnung erfüllt. Dieses Wortspiel unterstreicht die Komplexität seiner Gefühle und seinen Kampf zwischen Verlangen und Verzweiflung.
5. Alliteration :Romeo verwendet Alliteration, um bestimmte Laute hervorzuheben und seiner Rede ein Gefühl für Rhythmus und Musikalität zu verleihen. Zum Beispiel verwendet er den „l“-Laut in der Zeile „Aber, weich, welches Licht bricht dort durch das Fenster.“ Diese Alliteration trägt dazu bei, ein Gefühl stiller Verwunderung und Vorfreude zu erzeugen und die Aufmerksamkeit auf den Moment der Entdeckung und Julias Auftritt zu lenken.
Insgesamt kombinieren Romeos Gefühlsausdrücke, als er Julia oben erblickt, Metaphern, Bilder, Übertreibungen, rhetorische Fragen, Wortspiele und Alliteration, um ein reichhaltiges und dynamisches Porträt seiner Gefühle zu schaffen. Diese Ausdrücke drücken seine intensive Liebe und sein Verlangen nach Julia aus, sein Gefühl der Ehrfurcht und des Staunens über ihre Schönheit und sein Verlangen danach, dass sie seine Gefühle erwidert.