1. Künstlerischer Ausdruck :Shakespeare war ein meisterhafter Geschichtenerzähler, der verschiedene Genres, darunter auch die Tragödie, nutzte, um seine künstlerische Kreativität auszudrücken.
2. Erforschung menschlicher Emotionen :Tragische Geschichten ermöglichen es Autoren, tief in die Komplexität menschlicher Emotionen wie Trauer, Verlust, Liebe, Verrat und Rache einzutauchen. Shakespeare hat diese Emotionen in seinen Tragödien gekonnt dargestellt.
3. Katharsis für das Publikum :Die Tragödie ermöglicht dem Publikum eine Katharsis, eine kraftvolle emotionale Befreiung, während es Zeuge der Kämpfe und Untergänge der tragischen Helden wird.
4. Reflexion über die menschliche Natur :Shakespeares Tragödien reflektierten oft grundlegende Aspekte der menschlichen Natur und forderten das Publikum auf, über die Konsequenzen der Handlungen und Entscheidungen der Charaktere nachzudenken.
5. Historischer Kontext :Zu Shakespeares Zeiten waren Tragödien eine beliebte Form der Unterhaltung und lieferten einen gesellschaftlichen Kommentar zu zeitgenössischen Themen und Machtdynamiken.
6. Einfluss aus der antiken griechischen und römischen Literatur :Shakespeare wurde stark von der klassischen Literatur beeinflusst, insbesondere von griechischen und römischen Tragödien. Viele seiner tragischen Werke wurden von diesen alten Texten inspiriert oder adaptiert.
7. Moralische Lektionen :Tragödien vermitteln oft moralische oder ethische Botschaften, warnen vor bestimmten Verhaltensweisen oder Handlungen und betonen die Bedeutung von Tugenden wie Loyalität, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit.
8. Universelle Themen :Shakespeare erforschte Themen, die beim Publikum aller Kulturen und Zeitepochen Anklang finden. Themen wie der Kampf um Macht, Verrat, Liebe und die Konsequenzen des eigenen Handelns machen seine Tragödien auch heute noch für das Publikum relevant und unterhaltsam.
9. Künstlerische Herausforderung :Das Schreiben von Tragödien stellte für Shakespeare eine künstlerische Herausforderung dar, die es ihm ermöglichte, seine Fähigkeit unter Beweis zu stellen, komplexe und emotional aufgeladene Erzählungen zu schaffen.
10. Zielgruppenpräferenzen :Zu dieser Zeit waren Tragödien beim elisabethanischen Publikum beliebt, das in diesen dramatischen Werken Katharsis und Spannung empfand.