1. Selig sind die Armen im Geiste, denn ihnen gehört das Himmelreich: Simon Birch ist ein Waisenkind und lebt in einer armen, ländlichen Gemeinde. Trotz seiner Schwierigkeiten besitzt er einen starken Glauben und hat Freude daran, anderen zu helfen. Er verkörpert den Geist derjenigen, die „geistig arm“ sind.
2. Selig sind die Trauernden, denn sie werden getröstet: Der Film beschäftigt sich mit den Themen Verlust und Trauer, insbesondere mit dem Tod von Simons Mutter und dem Kampf seiner Freunde, mit dem Verlust eines geliebten Menschen umzugehen. Simons eigener Tod bringt große Trauer mit sich, dient aber auch als Katalysator für Wachstum und Trost für seine Freunde.
3. Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land besitzen: Simon wird trotz der Herausforderungen, denen er gegenübersteht, als eine freundliche und sanfte Seele dargestellt. Er zeigt die Bereitschaft, denjenigen zu vergeben und sie zu verstehen, die ihn verletzt haben, und spiegelt damit die Tugend der Sanftmut wider.
4. Selig sind diejenigen, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt: Simons unerschütterlicher Glaube und sein Engagement, anderen trotz seiner eigenen Schwierigkeiten zu helfen, zeugen von seiner Sehnsucht nach Gerechtigkeit. Seine Handlungen inspirieren andere dazu, mit Mitgefühl und Freundlichkeit zu handeln und seinen eigenen spirituellen Hunger zu stillen.
5. Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit empfangen: Der Film unterstreicht die Bedeutung von Vergebung und Mitgefühl. Simon zeigt trotz seiner eigenen Schwierigkeiten Freundlichkeit und Barmherzigkeit gegenüber anderen und erhält im Gegenzug von ihnen Vergebung und Akzeptanz.
6. Selig sind die, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott sehen: Simons Reinheit des Herzens und seine aufrichtige Freundlichkeit ermöglichen es ihm, sich auf spiritueller Ebene mit anderen zu verbinden und deren Leben tiefgreifend zu beeinflussen. Er verkörpert den Geist derer, die „reinen Herzens“ sind und das Göttliche in sich selbst und anderen sehen können.
7. Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Kinder Gottes genannt: Simon fördert Frieden und Verständnis zwischen Einzelpersonen und hilft dabei, Konflikte zu lösen und Harmonie innerhalb seiner Gemeinschaft zu fördern. Sein Handeln spiegelt die Prinzipien der Friedensstiftung wider und bringt Menschen zusammen.
8. Selig sind diejenigen, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich: Simon steht aufgrund seiner Andersartigkeit und seines Glaubens vor Herausforderungen und Verfolgung, bleibt jedoch standhaft in seinem Glauben und seiner Güte. Seine Kämpfe werden letztendlich mit der Liebe und dem Respekt seiner Mitmenschen belohnt, was die Kraft der Beharrlichkeit und Rechtschaffenheit demonstriert.
Während sich der Film nicht explizit auf die Seligpreisungen bezieht, erkundet er viele der Prinzipien, die sie repräsentieren, anhand von Simons Handlungen, Überzeugungen und Interaktionen mit seinen Mitmenschen. Der Film bietet letztendlich eine hoffnungsvolle Botschaft über die Kraft des Glaubens, des Mitgefühls und der Vergebung angesichts von Widrigkeiten.