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Was hat es gekostet, ein Theaterstück im Renaissancezeitalter des Globe Theatre zu sehen?

In der Shakespeare-Ära war das Globe Theatre einer der beliebtesten Veranstaltungsorte für dramatische Aufführungen in London. Die Eintrittspreise variierten je nach Aufführung und Sitzplatz. Hier finden Sie eine allgemeine Übersicht über die Ticketpreise während der Renaissance:

Allgemeiner Eintritt: Die günstigsten Sitzplätze befanden sich im „Groundlings“-Bereich, dem Stehplatzbereich vor der Bühne. Die Eintrittskosten zu den Groundlings lagen typischerweise zwischen einem Penny (One Penny) und zwei Pence (Twopence). Dies war die günstigste Option für die breite Öffentlichkeit.

Galerien: Die Galerien oder oberen Ebenen des Theaters boten einen besseren Blick auf die Bühne. Die Eintrittskosten für die Galerien waren in der Regel höher als für die Groundlings und lagen zwischen zwei Pence und Sixpence (sechs Pennys). Diese Sitze waren bei der Mittelschicht, darunter Kaufleuten und Handwerkern, beliebt.

Boxen: Die exklusivsten und teuersten Sitzplätze waren die Logen, private Räume auf beiden Seiten der Bühne. Die Kosten für eine Kiste können je nach Größe und Standort der Kiste zwischen mehreren Schilling und einem Pfund oder mehr variieren. Diese Sitze waren oft wohlhabenden Adligen, Aristokraten und Königen vorbehalten.

Saisonpässe: Einige Theaterbesucher entschieden sich für den Kauf von Saisonkarten, die es ihnen ermöglichten, mehrere Vorstellungen zu einem reduzierten Preis zu besuchen. Diese Pässe kosten normalerweise etwa 10 Schilling pro Pfund und können zu Beginn der Theatersaison erworben werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass es sich bei diesen Preisen um Richtwerte handelt, die je nach Spielart und anderen Faktoren variieren können. Darüber hinaus war die Kaufkraft des Geldes im 16. und 17. Jahrhundert anders als heute, sodass diese Preise in diesem historischen Kontext eine andere Bedeutung gehabt hätten.

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