Anstelle eines berühmten Werkes finden Sie hier einige Schriften von Erasmus, in denen er die Regierung und ihre Beamten kritisierte:
* „The Praise of Folly“ (1509): Dieser satirische Essay verspottet viele Aspekte der Gesellschaft, einschließlich der Inkompetenz und Korruption von Regierungsbeamten. Obwohl es keine bestimmte Regierung direkt angreift, kritisiert es die Torheit und Gier, die häufig bei den Machthabern anzutreffen ist.
* „Sprichworte“ (1500): Diese Sammlung von Sprichwörtern und Redewendungen enthielt oft bissige Kommentare zu politischen und religiösen Themen. Viele dieser Sprichwörter kritisierten auf subtile Weise die Politik der Regierung und die Handlungen ihrer Beamten.
* „Die Kolloquien“ (1518): In dieser Reihe von Dialogen wurden verschiedene soziale und politische Themen angesprochen, oft durch humorvolle Szenarien und witzige Bemerkungen. Einige Dialoge verspotteten das Verhalten korrupter Beamter und die Heuchelei der Machthaber.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Kritiken von Erasmus oft subtil und voller Humor waren. Er zog es vor, Satire und Witz anstelle offener Angriffe zu verwenden, um seine Kritik schmackhafter und effektiver zu machen und ein breiteres Publikum zu erreichen.
Obwohl Erasmus kein einziges „berühmtes Werk“ schrieb, in dem er sich über die Regierung lustig machte, boten seine Schriften insgesamt doch eine eindringliche Kritik an politischer Korruption und den Fehlern der Machthaber.