1. Länge :Soliloquien sind häufig ausgedehnte Reden, die von einer einzelnen Figur gehalten werden, und sie sind in der Regel länger als normale Dialoge.
2. Direkte Adresse :Bei Selbstgesprächen spricht die Figur oft direkt mit dem Publikum oder mit sich selbst und schafft so eine innige und persönliche Verbindung.
3. Emotionale Intensität :Selbstgespräche offenbaren normalerweise die inneren Gedanken und Gefühle der Figur und vermitteln oft intensive Emotionen wie Wut, Trauer, Liebe oder Verzweiflung.
4. Mangelnde Interaktion :Während eines Monologs gibt es normalerweise keine unmittelbare Reaktion oder Interaktion mit anderen Charakteren. Der Sprecher drückt seine Gedanken und Gefühle aus, ohne eine direkte Antwort zu erwarten.
5. Dramatischer Zweck :Selbstgespräche werden oft verwendet, um die Handlung voranzutreiben, die Charakterentwicklung aufzudecken oder Einblick in die Motivationen und inneren Kämpfe der Figur zu geben.
6. Isolation oder Abgeschiedenheit :Selbstgespräche finden oft statt, wenn die Figur allein oder isoliert ist, und bieten ihnen die Möglichkeit, ihre Meinung frei und ohne Unterbrechung von außen zu äußern.
7. Theaterkonventionen :In Theaterstücken können Selbstgespräche durch bestimmte Regieanweisungen oder Nebenbemerkungen angezeigt werden, sodass das Publikum erkennen kann, wenn eine Figur ihre Meinung äußert, ohne jemanden direkt anzusprechen.
8. Introspektive Natur :Selbstgespräche enthalten oft introspektive Gedanken oder Reflexionen, während die Figur ihre eigenen Gefühle, Überzeugungen oder Situationen erforscht.
9. Literarische Stilisierung :Selbstgespräche können eine gesteigerte Sprache, poetische Mittel oder rhetorische Schnörkel verwenden, um die Intensität und Tiefe der Gedanken der Figur zu vermitteln.
10. Pause vom Dialog :Ein Monolog kann den Fluss eines regulären Dialogs stören und es der Figur ermöglichen, ihre innersten Gefühle oder Bedenken auszudrücken, ohne sofort in ein Gespräch verwickelt zu sein.
Selbstgespräche sind ein wirkungsvolles Werkzeug beim Geschichtenerzählen, da sie eine einzigartige Gelegenheit bieten, in die inneren Abläufe des Geistes einer Figur einzutauchen und tiefere Einblicke in ihre Motivationen, Emotionen und Konflikte zu gewähren.