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Was erzählt Polonius Claduis und Gertrude?

Polonius, der Lord Chamberlain, erzählt Claudius und Gertrude in Shakespeares „Hamlet“ verschiedene Dinge, aber hier sind einige wichtige Punkte:

In Akt 1, Szene 2:

* Er fordert Claudius auf, geduldig zu sein und Hamlets Trauer um seinen Vater zu verstehen. Er vermutet, dass Hamlets Melancholie auf den Tod seines Vaters zurückzuführen ist und dass die Zeit seinen Kummer heilen wird.

* Er schlägt vor, Hamlet auszuspionieren. Er vermutet, dass Hamlets Wahnsinn mit seiner Liebe zu Ophelia zusammenhängt, und schlägt vor, dass Ophelia die Rolle einer Vermittlerin übernimmt, um Informationen von ihm zu erhalten.

In Akt 2, Szene 2:

* Er berichtet Claudius und Gertrude von seinen Beobachtungen über Hamlet. Er behauptet, Hamlet sei „wahnsinnig nach Liebe“ und habe die Ursache seines Kummers entdeckt.

* Er enthüllt den Inhalt von Hamlets Brief an Ophelia. Er nutzt dies, um seine Behauptung weiter zu untermauern, dass Hamlets Liebe zu Ophelia die Quelle seines Wahnsinns ist.

* Er schlägt vor, dafür zu sorgen, dass Hamlet heimlich beobachtet wird. Er glaubt, dass sie dadurch die wahre Natur von Hamlets Wahnsinn herausfinden können.

In Akt 3, Szene 1:

* Er weist Ophelia an, im Umgang mit Hamlet höflich, aber zurückhaltend zu sein. Er sagt ihr, sie solle es vermeiden, Vorwürfe oder Urteile über sein Verhalten zu fällen.

* Er warnt Ophelia, dass Hamlets „Liebe“ möglicherweise nicht echt ist. Er befürchtet, dass Hamlet Ophelia lediglich als Schachfigur in seinem eigenen Wahnsinnsspiel benutzt.

Insgesamt sind Polonius‘ Ratschläge und Handlungen von dem Wunsch bestimmt, Ordnung und Kontrolle aufrechtzuerhalten. Ihm geht es oft mehr um seinen eigenen Ruf und Status als um das Wohlergehen anderer. Seine Versuche, Hamlet zu manipulieren und auszuspionieren, haben letztendlich tragische Folgen und führen zu seinem eigenen Tod in Akt 3, Szene 4.

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