Arts >> Kunst und Unterhaltung >  >> Theater >> Monologe

Was ist das Glaubensbekenntnis von Sokrates?

Sokrates hatte kein bestimmtes Glaubensbekenntnis in dem Sinne, wie wir den Begriff heute verstehen. Er war kein Philosoph, der eine Reihe von Überzeugungen oder Prinzipien formulierte. Vielmehr zeichnete sich sein Vorgehen durch eine Methode des Befragens aus und eine Hingabe an die Selbstprüfung.

Als seine Grundprinzipien können wir Folgendes zusammenfassen:

* Das Streben nach Wissen: Sokrates glaubte, dass das Wichtigste im Leben das Streben nach Wissen und Verständnis sei. Er sagte bekanntlich:„Das ungeprüfte Leben ist nicht lebenswert.“

* Selbsterkenntnis: Sokrates glaubte, dass der erste Schritt zur Weisheit darin bestehe, sich selbst zu kennen. Er glaubte, dass die meisten Menschen ihr Leben führten, ohne sich selbst oder ihre eigenen Werte wirklich zu verstehen.

* Die sokratische Methode: Hierbei handelt es sich um eine Befragungsmethode, die darauf abzielt, verborgene Annahmen und Widersprüche im Glauben der Menschen aufzudecken. Indem Sokrates eine Reihe bohrender Fragen stellte, konnte er Einzelpersonen dabei helfen, ihre eigenen Denkfehler zu erkennen und zu einem genaueren Verständnis der Welt zu gelangen.

* Moralische Verantwortung: Sokrates glaubte, dass jeder die moralische Verantwortung habe, ein tugendhaftes Leben zu führen. Er argumentierte, dass Tugend ihre eigene Belohnung sei und dass wahres Glück daraus resultiere, ein Leben zu führen, das mit den eigenen Werten im Einklang stehe.

Obwohl er nichts niederschrieb, wurden seine Lehren von seinem Schüler Platon weitergegeben, der über die Ideen und Dialoge des Sokrates schrieb.

Auch wenn Sokrates kein „Glaubensbekenntnis“ im herkömmlichen Sinne hatte, verfügte er doch über starke Überzeugungen und Werte, die sein Leben und seine Philosophie leiteten.

Monologe

Related Categories