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Was bedeutet das Gedicht Fortuna von Thomas Carlyle?

Das Gedicht „Fortuna“ von Thomas Carlyle beschäftigt sich mit Themen wie Schicksal, menschlicher Macht und der Rolle des Zufalls im Leben. Fortuna ist ein Konzept, das das Glück verkörpert und oft als eine Frau mit verbundenen Augen dargestellt wird, die ein Rad hält, das das menschliche Schicksal bestimmt. Carlyle verwendet das Bild von Fortuna und dem Rad, um eine philosophische Sicht auf das Leben auszudrücken.

Hier ist eine Zusammenfassung der Bedeutung des Gedichts „Fortuna“:

1. Die Unbeständigkeit des Schicksals:Das Gedicht vermittelt die Vorstellung, dass das menschliche Leben den unvorhersehbaren Wendungen des Schicksals unterliegt. Carlyle verkörpert das Schicksal als Fortuna, deren Hand ständig das Glücksrad dreht und über das eigene Schicksal entscheidet.

2. Vertrauen auf den menschlichen Willen:Trotz der Ungewissheiten des Schicksals betont das Gedicht die Bedeutung des menschlichen Willens und Handelns. Carlyle behauptet, dass Einzelpersonen die Macht haben, ihr Schicksal aus eigener Kraft zu gestalten, auch wenn das Ergebnis unvorhersehbar bleibt.

3. Die Blindheit des Schicksals:Das Bild von Fortunas Augen mit verbundenen Augen symbolisiert die Vorstellung, dass das Schicksal ohne Rücksicht auf individuelle Umstände oder Verdienste handelt. Es deutet darauf hin, dass das Schicksal menschlichen Bemühungen gegenüber gleichgültig ist und willkürlich Erfolg oder Unglück bescheren kann.

4. Menschliche Entschlossenheit und Widerstandsfähigkeit:Das Gedicht ermutigt Einzelpersonen, durchzuhalten und Widrigkeiten mit Entschlossenheit zu begegnen. Es unterstreicht die Notwendigkeit von Belastbarkeit und Standhaftigkeit bei der Bewältigung der Herausforderungen des Lebens.

5. Moralische Verantwortung:Carlyle unterstreicht die Bedeutung moralischer Verantwortung und individueller Entscheidungen. Er weist darauf hin, dass sich Menschen trotz des Einflusses des Schicksals immer noch für ihre Taten und ihr Streben nach einem tugendhaften Leben verantwortlich machen können.

6. Akzeptanz und Demut:Das Gedicht impliziert, dass wahre Stärke darin liegt, die Grenzen menschlicher Kontrolle anzuerkennen und die Unsicherheiten des Lebens anzunehmen. Carlyle ermutigt die Leser, die Unvorhersehbarkeit der Existenz zu akzeptieren und ihr mit Demut zu begegnen.

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