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Wie wird die Personifikation in Frankenstein verwendet?

Personifizierung wird in *Frankenstein* auf verschiedene Weise verwendet und trägt zu den Themen des Romans bei:Natur, Schöpfung und die Konsequenzen, wenn man Gott spielt. Hier einige prominente Beispiele:

* Natur als Kraft: Shelley nutzt die Personifizierung, um die Natur als mächtige und manchmal rachsüchtige Kraft darzustellen, was das zerstörerische Potenzial von Victor Frankensteins Schöpfung widerspiegelt. Beispielsweise symbolisiert der Sturm, der während der Geburt des Monsters tobt, das Chaos und den Aufruhr, die Victors Ehrgeiz hervorgerufen hat. Dies hängt mit dem Gesamtthema der Macht der Natur und den Gefahren zusammen, die mit der Überschreitung ihrer Grenzen einhergehen.

> „Der Sturm nahm an Heftigkeit zu, und das in Wut gepeitschte Meer schien wie Berge in Bewegung zu sein. Das Boot wurde wie ein Korken auf den Wellen hin und her geschleudert, und ich, an den Mast geklammert, spürte, wie die Gischt des Meeres in meine Kleidung eindrang und mir das Blut gefror.“

* Das Monster als Person: Der Roman setzt stark auf die Personifizierung, um dem Monster trotz seiner monströsen Erscheinung einen Anschein von Menschlichkeit zu verleihen. Er ist in der Lage, Gefühle wie Einsamkeit, Trauer und den Wunsch nach Verbindung zu erleben. Er wird oft mit menschlicher Sprache beschrieben, wie zum Beispiel:„Sein Herz sehnte sich danach, bekannt und geliebt zu werden.“ Dies stellt den Leser vor die Herausforderung, über seine physische Erscheinung hinauszuschauen und die ethischen Implikationen zu bedenken, die sich daraus ergeben, ihn als weniger als menschlich zu behandeln.

> „Ich fühlte mich zu einem großen Unternehmen berufen. Meine Gefühle waren tief, aber ich besaß ein kühles Urteilsvermögen, das mich zu glanzvollen Leistungen befähigte.“

* Die Transformation der Kreatur: Die Personifizierung wird verwendet, um den allmählichen Abstieg des Monsters in die Dunkelheit hervorzuheben. Er beginnt als unschuldiges und neugieriges Wesen, das jedoch durch Ablehnung und Isolation zur Gewalt getrieben wird. Diese Darstellung spiegelt die Idee wider, dass selbst gute Absichten durch gesellschaftliche Verachtung und Vernachlässigung korrumpiert werden können.

> „Mein Herz sehnte sich danach, von diesen liebenswürdigen Geschöpfen gekannt und geliebt zu werden; aber ich war ein Ausgestoßener, ein Fremder, ein einsamer Wanderer auf der Erde.“

* Die Macht der Sprache: Shelley nutzt die Personifizierung, um die Macht der Sprache und ihre Fähigkeit, die Wahrnehmung zu formen, hervorzuheben. Die Stimme des Wesens, zunächst „artikuliert und ausdrucksstark“, wird zunehmend verzerrt und bedrohlich, je mehr es Ablehnung und Schmerz erfährt. Dies spiegelt die Art und Weise wider, wie Sprache zur Entmenschlichung und Ausgrenzung eingesetzt werden kann, was letztlich zu Gewalt führt.

> „Meine Stimme, die ich immer leise und sanft halten wollte, war jetzt laut und rau geworden, und meine Worte wurden mit einer Heftigkeit ausgesprochen, die mich selbst in Angst und Schrecken versetzte.“

Mithilfe der Personifizierung schafft Shelley eine komplexe und vielschichtige Erzählung, die die Grenzen zwischen Mensch und Geschöpf, Natur und Schöpfung sowie die Folgen unkontrollierten Ehrgeizes untersucht. Es zwingt die Leser, sich mit ihren eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen und die moralischen Implikationen ihrer Urteile zu berücksichtigen.

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