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Was war damals beliebter:Jazz oder Hip Hop ... warum?

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Jazz das populärere Genre. Jazz entstand im späten 19. Jahrhundert und erfreute sich in den USA und Europa schnell großer Beliebtheit. Es war ein neues und aufregendes Genre, das Elemente afroamerikanischer Musik, Blues und europäischer klassischer Musik kombinierte. Jazz wurde oft in Nachtclubs und Tanzlokalen gespielt und galt als Unterhaltungsform für die Arbeiterklasse.

Hip Hop entstand in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren in der Bronx, New York City. Ursprünglich handelte es sich um eine Subkultur, die Breakdance, Graffiti-Kunst und Rap umfasste. Hip Hop verbreitete sich schnell in anderen Städten der Vereinigten Staaten und wurde schließlich zu einem globalen Phänomen. Hip Hop erfreute sich bei der jüngeren Generation größerer Beliebtheit und galt als Ausdrucksform der afroamerikanischen und lateinamerikanischen Gemeinschaft.

Es gibt mehrere Gründe, warum Jazz damals beliebter war als Hip Hop. Erstens war Jazz ein etablierteres Genre mit einer längeren Geschichte. Jazz existierte schon seit mehreren Jahrzehnten und hatte bereits eine große Anhängerschaft aufgebaut. Zweitens war Jazz für ein breiteres Publikum zugänglicher. Es wurde an verschiedenen Orten gespielt, von Nachtclubs bis hin zu Konzertsälen, und erfreute sich Menschen jeden Alters und jeder sozioökonomischen Herkunft. Drittens galt Jazz oft als anspruchsvolleres und intellektuelleres Genre als Hip Hop. Es war mit Kunst und Kultur verbunden und wurde oft von hochqualifizierten Musikern aufgeführt.

Allerdings übertraf Hip-Hop schließlich den Jazz an Popularität. Dies war auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter den Aufstieg von MTV, die zunehmende Popularität von Rap-Musik und den wachsenden Einfluss der afroamerikanischen und lateinamerikanischen Kultur. Hip Hop entwickelte sich zum dominierenden Genre der Musikindustrie und ist es bis heute geblieben.

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