1. Transformation:
Der Waltanz steht für Transformation, sowohl körperlich als auch geistig. Es wird angenommen, dass es eine tiefgreifende Veränderung im Inneren eines Menschen auslöst und ihn seiner wahren Natur und seinem wahren Zweck näher bringt. Im Roman durchläuft Cole Matthews eine solche Transformation, als er am Waltanz teilnimmt.
2. Verbindung zur Natur:
Der Waltanz zelebriert die Verbindung zwischen Mensch und Natur, insbesondere dem Meer und seinen Lebewesen. Das Volk der Tlingit schätzt Wale sehr und betrachtet sie als heilige Wesen. Durch die Aufführung des Tanzes ehren die Menschen den Geist des Wals und verbinden ihn mit ihm.
3. Heilung:
Der Waltanz gilt als Heilritual. Es wird angenommen, dass Einzelpersonen durch die Teilnahme am Tanz Heilung von körperlichen, emotionalen und spirituellen Wunden finden können. Coles Reise im Roman beinhaltet die Heilung seiner schwierigen Vergangenheit und das Lernen, einen neuen Weg des Wachstums einzuschlagen.
4. Geschichtenerzählen:
Der Waltanz ist auch eine Form des Geschichtenerzählens. Durch symbolische Gesten und Bewegungen werden traditionelle Geschichten und Legenden erzählt, die über Generationen hinweg weitergegeben wurden. Diese Geschichten enthalten oft Weisheiten über die natürliche Welt, menschliche Erfahrungen und die Vernetzung aller Lebewesen.
5. Gemeinschaft:
Der Waltanz fördert das Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl. Es bringt Menschen zusammen, um ihre Kultur und gemeinsame Erfahrungen zu feiern. In „Touching Spirit Bear“ hilft Coles Teilnahme am Tanz, Beziehungen zur Tlingit-Gemeinschaft aufzubauen und Akzeptanz zu finden.
Insgesamt stellt der Waltanz in „Touching Spirit Bear“ eine tiefgreifende spirituelle und kulturelle Praxis dar, die Transformation, Heilung, Verbindung zur Natur, Geschichtenerzählen und die Bedeutung der Gemeinschaft betont.