Othello selbst :Einige argumentieren, dass Othellos tragischer Untergang letztendlich auf seine eigenen Charakterfehler zurückzuführen ist. Seine ausgeprägte Eifersucht und seine Anfälligkeit für Manipulationen machen ihn anfällig für Jagos Pläne. Seine Unfähigkeit, seine Emotionen zu kontrollieren und rational zu denken, führt zu überstürzten Entscheidungen, die zum tragischen Ausgang beitragen.
Jago :Jago wird oft als der Hauptschurke und die treibende Kraft hinter der Tragödie angesehen. Seine listige, bösartige und betrügerische Natur führt ihn dazu, ein Netz aus Lügen und Manipulationen zu inszenieren, um Othellos Glück und Ruf zu zerstören. Jagos Machenschaften manipulieren nicht nur Othello, sondern nutzen auch die Schwächen anderer aus und bereiten so die Bühne für eine Katastrophe.
Desdemona :Einige Analysen deuten darauf hin, dass Desdemonas mangelnde Entscheidungsfreiheit und ihre Unfähigkeit, sich angemessen zu verteidigen, ebenfalls zur Tragödie beitragen. Ihr unerschütterliches Vertrauen in Othello und ihre Zurückhaltung, gegen Jagos Anschuldigungen Stellung zu beziehen, hindern sie daran, ihren Namen reinzuwaschen und das tragische Schicksal zu verhindern, das ihr widerfährt.
Andere :Zusätzliche Charaktere wie Roderigo und Cassio spielen in den Ereignissen eine Rolle, aber ihre Beiträge zur Tragödie werden im Vergleich zu den oben diskutierten Hauptfiguren oft als zweitrangig angesehen.
Letztlich präsentiert „Othello“ eine komplexe Erzählung mit miteinander verbundenen Faktoren, die zum tragischen Ende führen. Das Stück untersucht, wie Charakterfehler, äußere Manipulationen und gesellschaftliche Kräfte den Einzelnen in ein Netz zerstörerischer und irreversibler Folgen verwickeln können.