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Wie wurde das Stück „Macbeth“ zuerst mit James in Verbindung gebracht?

William Shakespeares Stück „Macbeth“ enthält mehrere Elemente, die es mit König James I. von England in Verbindung bringen, der von 1603 bis 1625 regierte. Diese Verbindungen legen nahe, dass das Stück möglicherweise als Hommage an James geschrieben wurde oder um seine Interessen und Gefühle anzusprechen.

1. Das Setting und der historische Kontext:

„Macbeth“ spielt in Schottland, dem Geburtsort von Jakob I. Das Stück lässt sich von der schottischen Geschichte und Folklore inspirieren und weckt bei James ein Gefühl von Nationalstolz und Erbe, der seine Autorität sowohl über England als auch über Schottland behaupten wollte.

2. Die Hexen und übernatürlichen Elemente:

James I. war fasziniert von Hexerei und dem Übernatürlichen. In „Macbeth“ stehen die drei Hexen und ihre Prophezeiungen im Mittelpunkt, was James‘ Interesse an diesen Themen widerspiegelt. Die Erforschung des Schicksals und der Folgen übernatürlicher Eingriffe in dem Stück könnte mit James‘ eigenen Überzeugungen und Sorgen in Zusammenhang stehen.

3. Banquo und die Stuart-Dynastie:

In dem Stück wird Banquo als edler und tugendhafter Charakter dargestellt, der schließlich von Macbeth ermordet wird. James I glaubte, dass er ein direkter Nachkomme von Banquo war, was der Figur zusätzliche Bedeutung verlieh. Indem Shakespeare Banquo in einem positiven Licht darstellte, hätte er James‘ Abstammung huldigen und die Legitimität seiner Herrschaft stärken können.

4. Der Titel und das Königtum:

Der Titel des Stücks, „Macbeth“, macht auf den Ehrgeiz des Protagonisten aufmerksam, König zu werden. Jakobus I. glaubte fest an das göttliche Recht der Könige, das besagte, dass Monarchen mit Gottes Segen und Autorität regierten. Die Auseinandersetzung mit den Folgen unkontrollierten Ehrgeizes in dem Stück könnte für James und seinen Hof als warnende Geschichte gedient haben und die Bedeutung einer gerechten und verantwortungsvollen Führung betont haben.

5. Auftritt während der Regierungszeit von James:

„Macbeth“ wurde 1606, während der Herrschaft Jakobs I., uraufgeführt. Es ist wahrscheinlich, dass das Stück am Hof ​​oder für Privataudienzen aufgeführt wurde und den Interessen und Vorlieben des Königs und seines Gefolges entsprach. Shakespeares geschickter Einsatz von Sprache, Symbolik und dramatischer Spannung hätten das gebildete und höfische Publikum der damaligen Zeit angesprochen.

Insgesamt lassen die Verbindungen zwischen „Macbeth“ und Jakobus I. auf ein bewusstes Bemühen Shakespeares schließen, den neuen König zu ehren und ihm zu schmeicheln. Durch die Einbeziehung von Elementen, die mit James‘ Interessen, Überzeugungen und Erbe in Einklang standen, versuchte Shakespeare möglicherweise, die Gunst des Monarchen zu gewinnen und seinen Ruf als talentierter und aufschlussreicher Dramatiker zu festigen.

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