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Was ist der kulturelle Kontext des Stücks „Der Sturm“?

William Shakespeares „Der Sturm“ wurde während der Jakobinerzeit geschrieben, genauer gesagt zwischen 1610 und 1611, während der Herrschaft von König James I. von England. Der kulturelle Kontext des Stücks spiegelt die damals vorherrschenden Werte, Überzeugungen und sozialen Strukturen wider, darunter:

1. Erkundung und Entdeckung:Während der elisabethanischen und jakobinischen Ära kam es zu einem Anstieg der maritimen Erkundung und der kolonialen Expansion, was zu einem besseren Wissen über die Geographie und Kulturen der Welt führte. „The Tempest“ spiegelt dieses Interesse an Erkundungen wider, denn die Geschichte spielt auf einer abgelegenen Insel und beinhaltet Reisen und magische Transformationen.

2. Kolonisierung und Macht:Das Stück befasst sich mit Themen wie Macht und Kontrolle und spiegelt das englische Kolonialprojekt und die komplexe Beziehung zwischen Kolonisatoren und kolonisierten Völkern wider. Prospero, der im Exil lebende Herzog von Mailand, stellt eine Autoritätsperson dar, die die Kontrolle über die Inselbewohner ausübt.

3. Die Politik der Hexerei:Die Figur von Sycorax, Calibans Mutter, wird mit Hexerei und Zauberei in Verbindung gebracht. Dies spiegelt die damals vorherrschende kulturelle Haltung gegenüber Hexerei wider, die oft mit Gefahr, Bösem und Häresie verbunden war.

4. Renaissance-Humanismus:Humanistische Ideen, die sich auf die Würde und das Potenzial des Menschen konzentrierten, beeinflussten The Tempest. Prosperos Magie und Macht sind mit seiner intellektuellen Überlegenheit verbunden und repräsentieren den Wert, den Wissen, Bildung und Lernen haben.

5. Monarchische Autorität:Die jakobinische Ära war Zeuge der Konsolidierung der königlichen Macht, und „Der Sturm“ berührt Themen rechtmäßiger Herrschaft und Nachfolge und spiegelt die Bedeutung der Aufrechterhaltung sozialer Ordnung und Stabilität wider.

6. Theatertechniken und Konventionen:Das Stück enthält Elemente des Spektakels, der Illusion und der Transformation, die damals übliche Theatertechniken waren und die sich entwickelnde Natur von Theater und Aufführung widerspiegeln.

7. Magische und bezaubernde Elemente:Shakespeare integrierte Elemente der Fantasie, Magie und des Übernatürlichen in „Der Sturm“ und weckte so die Faszination des Publikums für das Außergewöhnliche und Jenseitige.

Diese verschiedenen Elemente des kulturellen Kontexts tragen zum reichhaltigen Gesamtbild von „Der Sturm“ bei, indem sie Themen wie Imperialismus, Macht und den menschlichen Weg miteinander verknüpfen und gleichzeitig Theater- und Literaturtraditionen der jakobinischen Ära einbeziehen.

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