1. Brutus' Rede:
- Erstunterstützung :Die Rede von Brutus stößt zunächst auf Unterstützung bei den Plebejern. Sie lassen sich von seiner logischen Argumentation, seinem Appell an ihren Gerechtigkeitssinn und seiner Darstellung von Caesars Ambitionen beeinflussen. Brutus betont, dass er zum Wohl Roms und zur Wahrung seiner Freiheit gehandelt habe.
- Sentimentwandel :Je weiter Brutus' Rede voranschreitet, desto mehr beginnen einige Plebejer, seine Argumente in Frage zu stellen. Sie werden durch seinen Mangel an emotionaler Anziehungskraft, sein Versäumnis, Caesars positive Errungenschaften anzusprechen, und sein starres Festhalten an abstrakten Idealen beeinflusst.
2. Antonys Rede:
- Emotionale Wirkung :Antonys Rede zeichnet sich durch ihre starke emotionale Anziehungskraft aus. Er nutzt gekonnt rhetorische Mittel, Gesten und visuelle Hilfsmittel, um die Emotionen der Plebejer zu wecken. Indem Antonius Cäsars blutigen Umhang zur Schau stellt und an ihre persönliche Verbindung zu Cäsar appelliert, ruft er ein Gefühl von Mitleid, Wut und Groll hervor.
- Erhöhte Feindseligkeit :Antonius nutzt effektiv die Sympathien der Plebejer aus, um sie gegen Brutus und die Verschwörer aufzubringen. Seiner Rede gelingt es, eine aufrührerische Reaktion der Menge hervorzurufen, die sie dazu bringt, Rache für Caesars Tod zu fordern.
Im Wesentlichen ruft Brutus' Rede zunächst Unterstützung hervor, die auf logischen Überlegungen beruht, es mangelt ihr jedoch an einer emotionalen Verbindung. Antonys Rede hingegen greift die Emotionen der Plebejer auf und entfacht ihre Wut und ihren Groll, was ihre Haltung gegenüber den Verschwörern dramatisch verändert.