1. Die olympische Weltanschauung: Diese Weltanschauung wird durch die Götter repräsentiert, die als allmächtig und allwissend gelten. Sie kontrollieren das menschliche Schicksal und sind für die Ereignisse verantwortlich, die sich im Stück abspielen.
2. Das menschliche Weltbild: Diese Weltanschauung wird durch Ödipus und andere Charaktere repräsentiert. Es basiert auf menschlicher Vernunft und Erfahrung und geht davon aus, dass der Mensch die Kontrolle über sein eigenes Schicksal hat.
Diese beiden Weltanschauungen geraten in dem Stück in Konflikt, als Ödipus versucht, den Göttern zu trotzen, indem er das Rätsel der Sphinx löst und seine Mutter heiratet. Dieser Akt der Hybris verärgert die Götter und führt schließlich zum Untergang von Ödipus.
Das Stück legt letztendlich nahe, dass die olympische Weltanschauung die zutreffendere ist. Letztendlich haben die Götter die Kontrolle und die Menschen können ihrem Schicksal nicht entkommen. Allerdings legt das Stück auch nahe, dass die menschliche Weltanschauung nicht ganz wertlos ist. Menschen haben die Fähigkeit zu denken und Entscheidungen zu treffen und können diese Fähigkeiten manchmal nutzen, um ihr Leben zu verbessern.