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Welchen Sinn hat die Rede von Queen Mab?

In der „Queen Mab“-Rede aus William Shakespeares Romeo und Julia nutzt Mercutio die Geschichte der Feenkönigin, um seine Vorstellungen von der Liebe auszudrücken und wie irrational, unvorhersehbar und skurril sie ist.

Als Mercutio Königin Mab beschreibt, verbindet er sie mit Träumen und Fantasien und erklärt, dass sie „Nacht für Nacht galoppiert / Durch die Gehirne der Liebenden“. Diese Bilder deuten darauf hin, dass Liebe hauptsächlich im Bereich der Vorstellungskraft und nicht in der Realität existiert, und zeigen, dass Liebe oft ausschließlich durch Verlangen und nicht durch Logik angetrieben wird.

Er spricht von ihr als einer launischen, impulsiven und wankelmütigen Herrscherin, die ihre Meinung oft so schnell wie „im Traum“ änderte, und betont damit noch mehr die unvorhersehbare und unkontrollierbare Natur der Liebe. Die Passage macht auch humorvolle Anspielungen auf die physischen Aspekte der Liebe und deutet an, dass Liebe berauschend, obsessiv und sogar schmerzhaft sein kann, wie der „Dolch aus Latte“, mit dem sie Liebenden in den Daumen sticht

Mercutio warnt Romeo vor der Macht und den Illusionen der Liebe und zeigt, wie sie Menschen verzehren und sie zu irrationalem und impulsivem Verhalten verleiten kann. Es kann jedoch auch als sein Kommentar zur Irrationalität der Liebe im Allgemeinen interpretiert werden, indem er seine Gefühle zum Ausdruck bringt, dass Liebe im Wesentlichen von Verlangen und Fantasie und nicht von Vernunft angetrieben wird.

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