In der Stringtheorie werden die Grundbestandteile von Materie und physikalischen Wechselwirkungen nicht wie in der konventionellen Teilchenphysik als punktförmige Teilchen betrachtet, sondern als eindimensionale Objekte, sogenannte Strings. Durch Schwingungen und Wechselwirkungen dieser Saiten entstehen die verschiedenen im Universum beobachteten Elementarteilchen und Kräfte.
Branes kann man sich in diesem Zusammenhang als höherdimensionale Verallgemeinerungen von Strings vorstellen. Während man sich Strings als eindimensional vorstellt, können Branes als zweidimensionale Oberflächen (Membranen), dreidimensionale Volumina (3-Branes) usw. existieren. Superchords beziehen sich speziell auf bestimmte Arten von Interaktionen und Konfigurationen, an denen Drei-Branen und höherdimensionale Branen beteiligt sind.
Das Verhalten und die Interaktionen von Superakkorden spielen zusammen mit den anderen Branen der Stringtheorie eine entscheidende Rolle für die grundlegende Struktur der Raumzeit und für die Beschreibung physikalischer Phänomene auf verschiedenen Skalen. Superstrings und Superchords selbst sind jedoch mathematische Konzepte, die sich noch in der theoretischen Untersuchung befinden und weiterhin Gegenstand aktiver Forschung in der theoretischen Physik sind.