Es ist wichtig anzumerken, dass sich Sinatras Ansichten im Laufe seines Lebens weiterentwickelt haben und es möglich ist, dass er zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Meinungen vertrat. Einige ihm zugeschriebene Vorfälle und Aussagen deuten jedoch darauf hin, dass er insbesondere in seinen früheren Jahren rassistische Gefühle hegte.
Berichten zufolge verwendete Sinatra in den 1950er-Jahren abfällige Ausdrücke, um sich auf Schwarze zu beziehen, und machte kontroverse Aussagen zur Rassentrennung. Ihm wurde auch vorgeworfen, er habe sich geweigert, an Veranstaltungsorten aufzutreten, an denen schwarze Künstler auftraten.
Es ist jedoch erwähnenswert, dass Sinatra sich auch an Aktionen und Beziehungen beteiligte, die Rassengrenzen in Frage stellten und die Sache der Bürgerrechte voranbrachten. Er war bekannt für seine Freundschaften mit schwarzen Prominenten wie Sammy Davis Jr. und Count Basie und nutzte seinen Einfluss, um die Rassenintegration in der Unterhaltungsindustrie zu fördern.
Sinatras Engagement im Bürgerrechtsaktivismus wurde in den 1960er Jahren immer deutlicher. Er nahm an Märschen, Kundgebungen und Spendenaktionen für die Bewegung teil und war ein lautstarker Unterstützer von Führern wie Martin Luther King Jr. und der National Association for the Advancement of Coloured People (NAACP).
Einige haben angedeutet, dass Sinatras Haltung zu den Rassenbeziehungen im Laufe der Zeit nachgelassen und progressiver geworden sei. Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass seine Ansichten nach wie vor ein komplexes Thema sind und einige Menschen eine unterschiedliche Sicht auf seine allgemeine Einstellung gegenüber Schwarzen haben.