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Warum suchte man im Präludium von Albert Halper nach einem Schuldigen?

Sie haben Recht, in „Prelude“ von Albert Halper herrscht ein starkes Gefühl dafür, dass Menschen jemanden suchen, dem sie die Schuld geben können. Hier ist eine Aufschlüsselung der Schlüsselfaktoren, die dazu beitragen:

* Die Einstellung: Die Geschichte spielt während der Weltwirtschaftskrise, einer Zeit immenser wirtschaftlicher Not und sozialer Umwälzungen. Die Menschen waren verzweifelt, frustriert und wütend. Dies schuf einen fruchtbaren Boden für die Suche nach Sündenböcken, da es oft einfacher ist, jemand anderem die Schuld für die eigenen Probleme zu geben, als die Verantwortung für die eigene Situation zu übernehmen.

* Die Charaktere: Viele Charaktere in der Geschichte sind voller Groll und Wut und suchen nach einem Ventil für ihre Frustrationen.

* Der Erzähler: Er fühlt sich von der Depression zutiefst betroffen und ärgert sich über diejenigen, denen es seiner Meinung nach leichter geht. Er gibt den „Reichen“ und „Mächtigen“ die Schuld und glaubt, sie seien diejenigen, die den wirtschaftlichen Niedergang verursacht haben.

* Die Bande: Die Bandenmitglieder zeichnen sich durch ihre eigene Wut und Frustration aus und sie lassen diese an jedem aus, den sie können, insbesondere an denen, die anders oder schwächer sind. Dies zeigt sich in ihrer Feindseligkeit gegenüber der jüdischen Gemeinschaft und ihrer Gewalt gegen die Einwanderer.

* Soziale und wirtschaftliche Ungleichheit: Die Depression verschärfte die bestehenden sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten. Die Erzählung verdeutlicht die Ungleichheit zwischen den Reichen und den Verarmten und schürt den Unmut vieler gegenüber denjenigen, die als privilegiert gelten. Dieser Groll wird zum Katalysator für die Suche nach Sündenböcken, da die Menschen nach jemandem suchen, den sie für ihre Notlage verantwortlich machen können.

* Vorurteile und Diskriminierung: Die Geschichte schildert Vorurteile und Diskriminierung gegenüber verschiedenen Gruppen, darunter Juden und Einwanderer. Diese bereits bestehende Voreingenommenheit dient als geeignetes Ziel für die Wut und Frustration der Charaktere und ermöglicht es ihnen, ihre Schuld auf gefährdete Gruppen zu schieben, anstatt sich mit den systemischen Problemen zu befassen, die im Spiel sind.

Letztendlich ist die Suche nach einem Schuldigen in „Prelude“ ein Symptom der größeren gesellschaftlichen Ängste und Frustrationen der Zeit. Es spiegelt das verzweifelte Bedürfnis wider, jemanden für die Nöte der Weltwirtschaftskrise verantwortlich zu machen, auch wenn diese Verantwortung fehlgeleitet ist.

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