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Wie reagieren die Plebejer, wenn Brutus und Antonius ihre Reden halten?

Brutus und Antonius halten nach der Ermordung Julius Cäsars im berühmten Theaterstück „Julius Caesar“ von William Shakespeare Reden vor den römischen Plebejern. Ihre Reaktionen auf diese Reden sind wie folgt:

Brutus' Rede:

- Zunächst hören die Plebejer Brutus' Rede mit einiger Besorgnis und Unglauben zu, als er versucht, die Ermordung Caesars zu rechtfertigen.

- Während Brutus seine Gründe darlegt, beginnen sie ihm aufmerksamer zuzuhören, beeinflusst von seinen logischen und emotionalen Appellen.

- Brutus betont Caesars Ehrgeiz und die Bedeutung der Wahrung der republikanischen Werte Roms, was bei einigen Plebejern Anklang findet.

- Viele sind von Brutus‘ Aufrichtigkeit überzeugt und scheinen von seinen edlen Absichten überzeugt zu sein und zeigen ihm Unterstützung und Respekt.

Antonys Rede:

- Antonius appelliert zunächst an die Gefühle der Plebejer, indem er ihnen Caesars blutigen Umhang und seine Wunden zeigt. Dies ruft eine heftige Reaktion hervor und schürt ihr Mitgefühl und ihre Wut.

- Er liest Cäsars Testament strategisch und enthüllt seine großzügigen Pläne für das Volk, was ihre Gefühle und ihren Groll gegenüber Brutus und den anderen Verschwörern weiter anheizt.

- Antonius‘ Beredsamkeit und seine Manipulation der Menge beeinflussen die Plebejer und verwandeln ihre anfängliche Unterstützung für Brutus in Zweifel und Zorn gegenüber ihm und den Verschwörern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Reaktionen der Plebejer von der anfänglichen Unterstützung für Brutus zu einer intensiven Unterstützung für Antony verändern, während die beiden ihre Reden halten. Die logischen und emotionalen Appelle von Brutus überzeugen zunächst viele, doch Antonys emotionale Manipulation und der geschickte Einsatz von Caesars werden die Menge beeinflussen und sie schließlich dazu bringen, Gerechtigkeit für Caesars Tod zu fordern.

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